- 1Darstellung 1 von 5 · ReinigungskonzepteAMR
Ohne Marker im Einsatz
VSLAM+ kartiert die Halle selbst. Als AMR eingestuft – keine Magnetbänder, keine QR-Codes, in Stunden statt Wochen einsatzbereit.
Was die Darstellung zeigt
Eine isometrische Fabrik: Arbeitsstationen, Paletten, Regale – und der Cargo 300 mit seinem Mast auf einem markierten Weg, um ihn herum blaue Scanringe. Die Grafik zeigt die Positionierung im Industrieeinsatz: VSLAM+ ohne Marker, wie beim Scrub One, aber unter Fabrikbedingungen.
So funktioniert es
Der Cargo 300 ist als AMR eingestuft – autonomer mobiler Roboter – und nicht als AGV, das einer festen Spur folgt. Ein AGV braucht Magnetband im Boden oder Reflektoren an den Wänden und bleibt stehen, wenn etwas im Weg ist. Ein AMR kennt die Halle als Karte, plant seine Route selbst und weicht Hindernissen aus.
Die Karte entsteht durch einmaliges Abfahren: LiDAR misst Entfernungen, die Frontkamera erfasst visuelle Merkmale – Maschinen, Säulen, Tore, Bodenmarkierungen. Beides zusammen ergibt die Lokalisierung. Wird eine Linie umgebaut, erkennt das Gerät die Abweichung und aktualisiert die Karte; die Halle bleibt, wie sie ist.
Mehrere Cargo 300 werden über den Flottensteuerung koordiniert: ein selbstorganisierendes Netz, das bis zu 20 Roboter in einer Umgebung disponiert, Aufträge verteilt und Routen abstimmt.
Die Zahlen dahinter
AMR, nicht AGV. Null Magnetbänder, Reflektoren, QR-Codes. Bis zu 20 Roboter je Scheduler-System. Einrichtung in Tagen statt Wochen.
Grenzen und Voraussetzungen
Auch ein AMR braucht befahrbare Wege: Schwellen bis 3 cm, Steigungen im Rahmen, keine Treppen. Sehr große, merkmalsarme Hallen können zusätzliche Referenzpunkte erfordern. Und ein AMR, der ausweicht, braucht Platz zum Ausweichen – in Gängen unter einem Meter Breite wartet er.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Der Roboter wird an einem Tag eingerichtet, nicht in Wochen. Wird eine Linie umgebaut, wird die Karte aktualisiert, nicht die Halle. Und mit dem Scheduler wächst die Flotte, ohne dass die Infrastruktur mitwächst.
- 2Darstellung 2 von 5 · Reinigungskonzepte300 kg
Bis 300 kg Nutzlast
10,1-Zoll-Touchscreen, LiDAR, Frontkamera, wechselbarer 30-Ah-Akku. Vier Varianten: Standard, Regal, Hub und Zug.
Was die Darstellung zeigt
Das Rendering des Cargo 300 mit Mast: unten das Fahrgestell mit LiDAR, Frontkamera und Kollisionsschutz; darüber die Ladeplattform; oben der 10,1-Zoll-Touchscreen. Die Grafik zeigt die Grundkonfiguration, auf der alle Varianten aufbauen.
So funktioniert es
Das Fahrgestell trägt die Sensorik und den wechselbaren 30-Ah-Akku. Die Plattform nimmt die Aufbauten auf. Der Mast trägt Screen, Signalleuchten und den Press-to-go-Knopf: Ein Mitarbeiter belädt, drückt den Knopf, der Roboter fährt zum nächsten hinterlegten Ziel – ohne Tablet, ohne App.
Vier Varianten laut Datenblatt: Standard mit Plattform (65 kg), Regalversion (103 kg), Hubversion (81 kg) und Zugversion (90 kg). Alle teilen Fahrgestell, Sensorik und Software; sie unterscheiden sich im Aufbau und in der Art, wie sie Material aufnehmen.
Die Zahlen dahinter
300 kg Nutzlast. Vier Varianten. 30-Ah-Wechselakku, 8 Stunden Laufzeit, 2 Stunden Ladezeit. 10,1-Zoll-Touchscreen.
Grenzen und Voraussetzungen
300 kg sind die Grenze – Paletten mit mehr Gewicht gehören auf den Cargo 600. Der Mast macht das Gerät hoch: Unter niedrigen Durchfahrten und Förderbändern ist die Höhe zu prüfen. Und der Akkuwechsel setzt voraus, dass ein geladener Akku bereitliegt.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Ein Fahrgestell, das Sie heute als Plattform und morgen als Regalwagen einsetzen. Und ein Bedienkonzept, bei dem der Mitarbeiter an der Linie einen Knopf drückt statt eine App zu öffnen.
- 3Darstellung 3 von 5 · Reinigungskonzepte
Vier Aufbauten, ein Chassis
Regal, Tablett, Hub-Plattform oder Gitterwagen – die Aufbauten wechseln in Minuten, das Fahrgestell bleibt.
Was die Darstellung zeigt
Vier Aufbauten nebeneinander auf demselben Fahrgestell: Regal mit Kisten, Tablett mit Behältern, Hubplattform mit Karton, Gitterwagen. Die Grafik zeigt das Baukastenprinzip der externen Anbauten.
So funktioniert es
Der Hersteller nennt die Szenarien: Transport großer Materialkisten (Standardplattform), Mehrfachtransport auf mehreren Ebenen (Regal), Transport zu mehreren Stationen in einer Fahrt (Tablett mit Fächern), Abholung ganzer Wagen (Zugversion mit Kupplung). Die Aufbauten werden ohne Werkzeug gewechselt.
Das Fahrgestell erkennt den montierten Aufbau und passt Beschleunigung, Bremsverhalten und Kurvengeschwindigkeit an die Ladung an – ein hoher Regalaufbau mit hohem Schwerpunkt wird anders gefahren als eine flache Plattform.
Die Zahlen dahinter
Vier Aufbauten, ein Fahrgestell, werkzeugloser Wechsel. 300 kg Nutzlast über alle Varianten.
Grenzen und Voraussetzungen
Jeder Aufbau hat eigene Grenzen: Der Gitterwagen braucht breitere Gänge, das Regal begrenzt die Höhe je Ebene, die Zugversion setzt kompatible Wagen voraus. Und Wechsel heißt Stillstand – wer täglich wechselt, plant besser zwei Geräte.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Eine Investition in ein Fahrgestell, das morgens Material an die Linie bringt und nachmittags fertige Ware abholt – statt zwei spezialisierte Geräte.
- 4Darstellung 4 von 5 · ReinigungskonzepteFahrzeugqualität
Chassis in Fahrzeugqualität
Neu entwickeltes Fahrgestell mit Bewegungsregelung – stabile Fahrt auch mit voller Ladung und über Schwellen bis 3 cm.
Was die Darstellung zeigt
Eine Röntgenansicht des Fahrgestells in Blau: Antriebe, Federung, Rahmen. Die Grafik zeigt, was der Hersteller Stabilized Delivery nennt – ein Chassis in Fahrzeugqualität mit eigener Bewegungsregelung.
So funktioniert es
Die Federung gleicht Bodenunebenheiten, Dehnungsfugen und Schwellen bis 3 cm aus, sodass die Ladung nicht verrutscht oder kippt. Die Bewegungsregelung begrenzt Beschleunigung und Kurvenkräfte abhängig von Gewicht und Schwerpunkt der aktuellen Ladung – sie fährt mit voller Plattform anders als leer.
Das erlaubt Transporte, die mit einem einfachen Plattformroboter nicht gehen: gestapelte Kisten, offene Behälter mit Flüssigkeit, hohe Regalaufbauten. Die Ladung kommt so an, wie sie aufgelegt wurde.
Die Zahlen dahinter
Fahrzeugqualität bei Fahrgestell und Federung. 3 cm Schwellenüberfahrt. Beschleunigung nach Ladung geregelt.
Grenzen und Voraussetzungen
3 cm sind die Grenze für Schwellen; Kabelbrücken und Rampenkanten darüber müssen angepasst werden. Offene Flüssigkeiten bleiben ein Risiko bei Notbremsungen – das Gerät bremst hart, wenn jemand in den Weg tritt.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Sie transportieren, was Sie transportieren müssen – nicht nur, was ein Roboter verträgt. Und Sie müssen nicht jede Fuge in der Halle sanieren, bevor der erste Roboter fährt.
- 5Darstellung 5 von 5 · ReinigungskonzepteAufzug, Tor, Schleuse
Fährt selbst Aufzug
IoT-Anbindung für Aufzüge, Schleusen und Tore. Der Cargo 300 wechselt die Etage ohne Begleitung.
Was die Darstellung zeigt
Der Cargo 300 vor einem Lastenaufzug in einer Produktionshalle. Die Grafik zeigt die IoT-Anbindung: Der Roboter kommuniziert mit Aufzügen, Schleusen, Rolltoren und Zugangssystemen und wechselt selbstständig Etagen und Brandabschnitte.
So funktioniert es
Über Schnittstellen zur Gebäudetechnik ruft der Roboter den Aufzug, wartet auf die Kabine, fährt ein, wählt die Etage und fährt aus – ohne dass jemand einen Knopf drückt. Bei Rolltoren sendet er das Öffnungssignal, bevor er ankommt, sodass er nicht warten muss. Bei Schleusen und Zugangskontrollen authentifiziert er sich wie ein Mitarbeiter mit Ausweis.
Die Anbindung wird bei der Einrichtung mit dem Gebäudebetreiber konfiguriert – je nach Aufzugssteuerung über ein Gateway-Modul, das der Hersteller liefert.
Die Zahlen dahinter
Angebunden: Aufzug, Tor, Schleuse, Zugangssystem. Null Knopfdruck durch Personal. Mehrgeschossiger Materialfluss.
Grenzen und Voraussetzungen
Nicht jeder Aufzug lässt sich anbinden – alte Steuerungen ohne Schnittstelle brauchen ein Nachrüstmodul, das mit dem Aufzugshersteller abzustimmen ist. Brandschutzvorgaben regeln, ob ein Roboter allein im Aufzug fahren darf. Beides klären wir vor dem Angebot.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Der Roboter übernimmt den kompletten Materialfluss – nicht nur den Teil auf einer Ebene. Für mehrgeschossige Produktion und Lager ist das die Voraussetzung, dass sich der Einsatz überhaupt rechnet.

Reinigungskonzepte · Transportroboter
Cargo 300
Industrieller Transportroboter für Materialfluss in Produktion und Lager – bis 300 kg.
Miete ab
439 €
im Monat · 48 Monate
Was dieses Gerät auszeichnet
- ■Ersetzt Laufwege in der Intralogistik
- ■Fährt Aufzug
Typische Objekte
- Produktion
- Lager
- Klinik
Jeder Prozess erklärt
Was der Cargo 300 im Einzelnen tut – und warum.
Die Grafiken stammen aus unseren technischen Unterlagen, die Erklärungen von uns. Wie die Stufen zusammenspielen, zeigt unsere Prozess-Erklärung in zehn Schritten.
01 / 05Darstellung 1 von 5 · Reinigungskonzepte
AMR
autonom mobil, nicht spurgebunden
0
Magnetbänder, Reflektoren, QR-Codes
20
Roboter je Scheduler-System
Technische Daten
Aus den technischen Unterlagen
Wir geben Praxiswerte an, keine Maximalwerte. Was Sie in der Teststellung messen, steht auch hier.
| Traglast | bis 300 kg |
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Zehn Tage im eigenen Objekt – dann entscheiden Sie.
Wir kartieren, richten ein und sind am ersten Tag da. Am Ende liegt das Reporting auf dem Tisch. Kein Kaufzwang.

