- 1Reinigungskonzepte Scrub One · Darstellung 1 von 5LiDAR + Kamera
Die Halle wird einmal kartiert – dann kennt der Roboter jeden Gang
Ein Baumarkt hat 40 bis 60 Regalgassen, Kassenzone, Drive-in und Gartencenter. Der Scrub One fährt beim ersten Mal mit, danach liegt die Karte im Gerät. Saisonaufbauten und Aktionsinseln werden als Sperrzone markiert, nicht neu kartiert.
Reinigungskonzepte Scrub One: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Ein Scrub One steht in einem Supermarktgang. Über ihm liegen konzentrische Ringe, die sich über die Regale legen, dazwischen ein feines Punktnetz. Die Ringe sind die Messebenen des LiDAR, das Punktnetz die visuellen Merkmale, die die Kameras erfassen. Die Grafik übersetzt in ein Bild, was das Gerät als Zahlenwolke sieht: Entfernungen in alle Richtungen und markante Punkte, an denen es sich orientiert.
So funktioniert es
Der LiDAR sendet Laserimpulse aus und misst die Zeit, bis das reflektierte Licht zurückkommt. Aus Laufzeit und Winkel entsteht für jeden Impuls ein Punkt mit Entfernung – tausende pro Umdrehung, mehrere Umdrehungen pro Sekunde. Das ergibt eine Karte der Umgebung in einer Ebene auf Sensorhöhe.
Die Kameras liefern das, was der LiDAR nicht kann: Sie erkennen Muster. Regalkanten, Preisschilder, Bodenfugen, Lichtquellen sind visuelle Merkmale, die das System als Landmarken speichert. Beim späteren Einsatz vergleicht es das aktuelle Kamerabild mit den gespeicherten Landmarken und bestimmt daraus seine Position – auch in großen, gleichförmigen Hallen, in denen ein LiDAR allein zwischen zwei identischen Regalreihen keinen Unterschied sieht.
VSLAM+ bezeichnet die Fusion beider Verfahren: Visual Simultaneous Localization and Mapping, ergänzt um LiDAR. Das Gerät baut die Karte und lokalisiert sich gleichzeitig in ihr. Beim ersten Abfahren entsteht die Karte, im Betrieb wird sie fortlaufend abgeglichen und bei dauerhaften Änderungen aktualisiert.
Die Zahlen dahinter
Die Positionierung arbeitet ohne Marker – null QR-Codes, null Magnetbänder, null Reflektoren. Die Fahrgeschwindigkeit ist von 0,2 bis 1,2 m/s einstellbar; in engen oder belebten Bereichen fährt das Gerät langsam, auf freier Fläche schnell. Der minimale Pfadabstand liegt bei 70 cm. Die Einrichtung eines Objekts – Karte, Zonen, Zeitplan – ist in der Regel an einem Tag erledigt.
Grenzen und Voraussetzungen
Kameras brauchen Licht: In völlig dunklen Hallen ist die visuelle Komponente eingeschränkt, das Gerät verlässt sich dann stärker auf den LiDAR. Notbeleuchtung reicht in der Praxis aus. Spiegelnde Glasfronten und sehr gleichförmige Flächen ohne Merkmale erschweren die Lokalisierung – dort hilft die Kombination mit LiDAR, gelegentlich ein zusätzlicher Referenzpunkt. Und die Karte ist so gut wie die Einrichtung: Bereiche, die beim Abfahren ausgelassen wurden, existieren für das Gerät nicht.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Sie verändern nichts an Ihrem Gebäude. Kein Bohren, kein Kleben, keine Bänder im Boden, die bei der nächsten Bodensanierung wieder rausmüssen. Wenn Sie Regale umstellen oder eine Aktionsfläche aufbauen, erkennt das Gerät die Änderung und fährt trotzdem. Und wenn Sie das Objekt wechseln, ziehen Sie mit dem Roboter um – die neue Karte entsteht an einem Tag.
- 2Reinigungskonzepte Scrub One · Darstellung 2 von 5
Am Drive-in mehr Druck, in der Elektroabteilung weniger
Sand und Erde aus dem Gartencenter und dem Baustoffbereich sind Schleifpapier auf Vinyl und Epoxid. Die Bodentypenerkennung stellt Anpressdruck und Wassermenge dort hoch, wo der Schmutz liegt, und schont die Flächen, die nur Staub tragen.
Reinigungskonzepte Scrub One: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Der Roboter aus der Vogelperspektive, um ihn herum Scanbögen wie Radarsegmente, auf dem Boden unterschiedlich markierte Felder. Jedes Feld steht für eine Bewertung: welcher Bodentyp, wie sauber, wo ein hartnäckiger Fleck. Die Grafik zeigt drei Erkennungssysteme, die gleichzeitig laufen und zusammen bestimmen, wie das Gerät an jeder Stelle reinigt.
So funktioniert es
Bodentypenerkennung: Die Kamera unterscheidet Beläge an Textur, Glanz und Fugenbild – glattes Vinyl, Epoxidharz, Fliesen mit Fugen, rauer Beton, kurzfloriger Teppich. Für jeden Typ ist ein Reinigungsprofil hinterlegt: Wassermenge, Bürstendruck, Drehzahl, Saugstärke. Auf Teppich läuft nur die Trockenreinigung, auf glattem Boden wenig Wasser und geringer Druck, auf rauem Boden mehr von beidem.
Bodenreinheitsüberwachung: Der Sauberkeitsgrad wird fortlaufend bewertet. Ist eine Fläche nur staubig, reicht leises Wischen; ist sie verschmutzt, wechselt das Gerät in den Schrubbmodus. Der Moduswechsel passiert automatisch und ohne Halt.
Erkennung hartnäckiger Flecken: Bleibt nach dem ersten Durchgang eine Verschmutzung sichtbar, markiert das System die Stelle und erhöht dort die Reinigungsleistung – höherer Druck, mehr Wasser, zweiter Durchgang. Die adaptive Strategie sorgt dafür, dass das Gerät nicht überall dieselbe Einstellung fährt, sondern jede Stelle so behandelt, wie sie es braucht.
Die Zahlen dahinter
Drei Erkennungsstufen laufen parallel. Vier Reinigungsarten stehen zur Verfügung: Kehren, Schrubben, Saugen, Wischen – daher 4-in-1. Die Laufzeit hängt vom Modus ab: 5 Stunden Schrubben, 5 Stunden Kehren und Saugen, 4 Stunden Teppichsaugen, 9 Stunden leises Wischen. Der Frischwassertank fasst 15 Liter, der Schmutzwassertank ebenfalls.
Grenzen und Voraussetzungen
Die Bodenerkennung ist so gut wie die Profile dahinter: Ungewöhnliche Beläge – Gussasphalt, Kautschuk, versiegeltes Holz – sollten bei der Einrichtung geprüft und das Profil angepasst werden. Mischflächen mit häufigem Belagwechsel erfordern häufiges Umschalten; das funktioniert, kostet aber Zeit. Und die Intensivreinigung hartnäckiger Flecken ist eine Unterhaltsreinigung: Eine jahrealte Verkrustung braucht eine Grundreinigung, keine Nachfahrt.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Sie stellen nichts ein. Das Gerät entscheidet an jeder Stelle, wie es reinigt – schonend auf dem neuen Vinyl im Eingang, kräftig auf den Fliesen an der Frischetheke, trocken auf dem Teppich im Büro. Und es verbraucht nur so viel Wasser, wie die Fläche braucht: Ein Tank reicht länger, das Gerät muss seltener zur Station.
- 3Reinigungskonzepte Scrub One · Darstellung 3 von 5Echtzeit
Farbspritzer und Erdklumpen werden erkannt und nachgereinigt
In der Farbenabteilung fallen Tropfen, im Gartencenter Erde vom Sackstapel. Die KI-Bilderkennung sieht den Fleck im Vorbeifahren, plant die Route um und fährt die Stelle ein zweites Mal – ohne dass jemand es meldet.
Reinigungskonzepte Scrub One: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Ein Supermarktgang, der Scrub One fährt darauf zu, und auf dem Boden leuchtet ein rechteckiger Zielrahmen um einen Fleck. Von der Maschine zum Rahmen führt eine gestrichelte Linie: die neu berechnete Route. Die Grafik zeigt den Moment, in dem die Frontkamera etwas erkannt hat, das nicht in den Plan gehört, und das Gerät darauf reagiert.
So funktioniert es
Die nach vorn gerichtete KI-Kamera liefert während der gesamten Fahrt ein Bild des Bodens vor dem Gerät. Ein neuronales Netz klassifiziert dieses Bild in Echtzeit: sauber, staubig, nass, fest verschmutzt. Das Netz ist auf die Verschmutzungen trainiert, die im Handel am häufigsten vorkommen – Kaffee, Soßen, Pfützen, Saft – und unterscheidet sie von Bodenmustern, Schatten und Reflexionen.
Erkennt es einen Nassfleck, übergibt es Position und Art an die Routenplanung. Diese fügt einen Umweg ein: Das Gerät verlässt die vorgeplante Bahn, fährt den Fleck an, wechselt für diesen Abschnitt in einen intensiveren Modus – mehr Wasser, höhere Bürstendrehzahl, langsamere Fahrt – und kehrt anschließend an die Stelle zurück, an der es die Bahn verlassen hat. Der Fleck wird auf der Karte als bearbeitet markiert und im Bericht aufgeführt.
Der Spot-Modus ist die Umkehrung des Prinzips: Statt die ganze Fläche in Bahnen zu fahren, patrouilliert das Gerät und reinigt nur, was es erkennt. Das ist für Zwischenreinigungen während der Öffnungszeit gedacht.
Die Zahlen dahinter
In der Standardreinigung erreicht der Scrub One 700 bis 1.000 m² pro Stunde. Im Spot-Modus, in dem nur erkannte Verschmutzungen angefahren werden, sind es 1.500 bis 3.000 m² pro Stunde – die Fläche, die das Gerät überwacht, nicht die, die es tatsächlich schrubbt. Die Erkennung läuft in Echtzeit bei bis zu 1,2 m/s Fahrgeschwindigkeit.
Grenzen und Voraussetzungen
Die Kamera sieht nach vorn: Was seitlich neben der Bahn liegt, wird erst erkannt, wenn das Gerät daran vorbeifährt. Sehr helle, spiegelnde Böden erschweren die Unterscheidung von Nassfleck und Reflexion; die Erkennung ist konservativ eingestellt und übersieht im Zweifel eher, als dass sie Fehlalarme produziert. Eingetrocknete, alte Flecken erkennt das System als feste Verschmutzung und behandelt sie mit erhöhter Intensität – entfernt werden sie nur, wenn Anpressdruck und Reinigungsmittel ausreichen.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Ein Fleck, der abends um 20 Uhr entsteht, ist morgens weg – ohne dass ihn ein Mitarbeiter gesehen, gemeldet und jemand ihn beauftragt hat. Für Filialen mit Nachtreinigung heißt das: keine Diskussion morgens, ob die Reinigung den Fleck übersehen hat. Der Bericht zeigt, wo das Gerät etwas gefunden und bearbeitet hat.
- 4Reinigungskonzepte Sweep · Darstellung 4 von 5> 100.000 m²
Drive-in und Außenverkauf: Kehren statt Scheuern
Wo Stapler fahren und Paletten stehen, liegt grober Schmutz: Sand, Holzsplitter, Folienreste. Für diese Flächen ist ein Kehrroboter das richtige Gerät. Der Sweep ist für über 100.000 m² ausgelegt und fährt den Drive-in in einer Stunde.
Reinigungskonzepte Sweep: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Eine isometrische Lagerhalle: Palettenblöcke, weiße Fahrwegmarkierungen, ein kleiner Kehrroboter auf einem der Wege. Die Grafik zeigt den Maßstab, für den der Sweep gebaut ist – Flächen, auf denen ein Reinigungsroboter für Läden verloren wäre.
So funktioniert es
Der Sweep ist ein Kehrroboter, keine Scheuersaugmaschine: Er nimmt trockenen Schmutz auf – Staub, Späne, Verpackungsreste, Blätter – und ist für Logistikhallen, Parkhäuser, Produktionsflächen und Messehallen ausgelegt. Der Hersteller nennt Flächen ab 100.000 m² als Zielbereich.
Die Navigation kombiniert drei Verfahren: VSLAM über Kameras, LiDAR-SLAM über Laser und optional Markierungen für Bereiche, in denen beides an Grenzen kommt – etwa völlig leere Hallenabschnitte ohne Merkmale. In Hallen mit täglich wechselnder Palettenstellung orientiert sich das Gerät an den festen Strukturen und umfährt das Veränderliche.
Die Zahlen dahinter
840 × 600 × 490 mm, 65 kg. Reinigungsleistung bis 1.800 m² pro Stunde im Standardmodus, bis 6.000 m² pro Stunde im Spot-Modus. 35-Liter-Kehrgutbehälter. Laufzeit 4 bis 8 Stunden je nach Reinigungsstufe, Ladezeit unter 3 Stunden. Fahrgeschwindigkeit 0,2 bis 1,2 m/s.
Grenzen und Voraussetzungen
Der Sweep kehrt, er schrubbt nicht: Ölflecken, eingetretener Schmutz und Nässe sind Aufgaben für einen Scheuersaugroboter wie den Scrub 75. Für Hallen mit beidem – Staub und Öl – werden beide Gerätetypen kombiniert. Die Flächenleistung gilt für freie Wege; in Hallen mit engen Gassen und viel Verkehr sinkt sie deutlich.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Eine Halle, die bisher einmal pro Woche mit der Aufsitzkehrmaschine gefahren wurde, wird jede Nacht gekehrt – ohne Fahrer. Staub, der sich sonst auf Ware und Maschinen legt, kommt gar nicht erst zur Ruhe.
- 5Reinigungskonzepte Scrub One · Darstellung 5 von 5Vorher / Nachher
Morgens liegt der Bericht vor: gereinigt, nachgefahren, ausgelassen
Die rückwärtige KI-Kamera prüft das Ergebnis während der Fahrt. Der Marktleiter sieht morgens auf einen Blick, welche Gänge sauber sind, wo Paletten im Weg standen und wie viel Fläche in wie vielen Stunden gereinigt wurde.
Reinigungskonzepte Scrub One: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Eine isometrische Miniatur: ein Gebäude, um das der Roboter auf gestrichelter Route fährt, hinter ihm ein Sensorkegel auf dem gereinigten Weg. Die Grafik zeigt die Echtzeit-Erkennung der Reinigungsleistung – dieselbe rückwärtige Kamera, diesmal mit Blick auf das Ergebnis jeder Bahn.
So funktioniert es
Nach jeder Bahn vergleicht das System drei Bilder: das Bodenbild vor der Reinigung (von der Frontkamera), das Bodenbild danach (von der Heckkamera) und das gelernte Bild eines sauberen Bodens dieses Typs. Aus der Differenz entsteht eine Bewertung: gereinigt, teilweise gereinigt, nicht gereinigt.
Teilweise oder nicht gereinigte Abschnitte werden als offen markiert. Das Gerät fährt sie erneut an – mit angepasster Intensität – und bewertet wieder. Das wiederholt sich, bis das Ergebnis dem Zielwert entspricht oder das System einen Wartungsbedarf feststellt, der weiteres Nachfahren sinnlos macht. Am Ende steht für jede Fläche nicht nur die Information, dass der Roboter dort war, sondern was er dort erreicht hat.
Die Zahlen dahinter
Bewertung je Bahn im Vergleich vorher/nachher. Nachreinigung nicht abgeschlossener Stellen automatisch. Ergebnis je Zone im Bericht dokumentiert – die Basis dafür, dass die Objektleitung morgens nicht die Fläche abgeht, sondern den Bericht liest.
Grenzen und Voraussetzungen
Die Bewertung ist optisch: Was die Kamera nicht sieht – Keime, Fett in Fugen, Rückstände unter der Sichtbarkeitsgrenze – bewertet sie nicht. Für hygienisch relevante Bereiche bleibt die Wischprobe. Und die Bewertung braucht Licht auf dem Boden; in völlig dunklen Bereichen ist sie eingeschränkt.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Der Bericht am Morgen ist ein Ergebnisbericht, kein Fahrtenbuch. Für Gebäudereiniger ist das der Nachweis gegenüber dem Auftraggeber, für Betreiber die Grundlage, Reinigungspläne anzupassen: Wo das Gerät regelmäßig nachfahren muss, stimmt etwas mit Belag, Verschmutzung oder Plan nicht.
Reinigungsroboter im Baumarkt: 5.000 m² Halle, jede Nacht, ohne Nachtzuschlag.
Der Baumarkt ist das dankbarste Objekt für einen Reinigungsroboter: eine offene Halle, ebener Hartboden, breite Gänge, hoher Schmutzeintrag über Drive-in und Gartencenter – und ein Nachtfenster von acht Stunden. Hier zeigen wir an den Datenblatt-Animationen, was das Gerät in Ihrer Halle konkret tut.
Der Idealfall: Fläche am Stück, tägliche Pflicht, freies Nachtfenster.
typische Verkaufsfläche eines Baumarkts – davon rund 70 % roboterfähig
im Monat wird gereinigt, jede mit 30 % Nachtzuschlag beim Personal
monatliche Ersparnis bei 3.500 m² roboterfähiger Fläche, ohne Förderung
Was die Geräte in Baumärkte konkret tun – Darstellung für Darstellung.
Die Animationen stammen aus den technischen Unterlagen. Die Überschrift sagt, was die Funktion in Ihrem Objekt bewirkt; die Abschnitte darunter erklären die Technik in der Tiefe. Das Medium läuft beim Scrollen mit.
Böden, Schmutz, Zeitfenster, Rechnung – und die Grenzen.
Wir beraten in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle (Saale), Magdeburg, Erfurt, Zwickau und im Umkreis von 150 km – mit Objektanalyse vor Ort und zehn Tagen Teststellung.
Der Baumarkt aus Sicht des Roboters
Ein Baumarkt mit 5.000 m² besteht aus einer Halle mit Regalgassen von 2,4 bis 3,2 m Breite, einer Kassenzone mit 65 bis 90 cm Durchgängen, dem Drive-in mit Staplerverkehr und dem Gartencenter, das halb draußen liegt. Der Boden ist meist beschichteter Beton oder Epoxid in der Halle, Fliesen oder Vinyl in der Kassenzone, geschliffener Beton im Drive-in. Alle drei Beläge vertragen hohen Anpressdruck und alkalische Reiniger – ein Roboter kann hier mit voller Leistung fahren.
Roboterfähig sind typisch 70 % der Grundfläche: die Gassen, Hauptwege, Kassenvorzone und der Drive-in. Nicht roboterfähig sind Ecken unter Regalen, die Bereiche hinter Paletten und der Bereich unter Aktionstischen. Diese Flächen bleiben beim Personal, das dafür fünf Stunden Fahrarbeit am Tag weniger hat.
Was auf dem Boden liegt
Sand und Erde aus dem Gartencenter und dem Baustoffbereich sind das Hauptproblem: Sie werden mit jedem Einkaufswagen in die Halle getragen und wirken wie Schleifpapier auf Beschichtung und Vinyl. Ein täglich kehrender und scheuernder Roboter ist der einzige Weg, diesen Abrieb zu stoppen. Dazu kommen Staplerabrieb im Drive-in, Farbspritzer in der Farbenabteilung, Holzstaub im Zuschnitt, Folien- und Bandreste vom Auspacken und im Winter Streusalz mit Nässe.
Folienreste und Bänder sind der klassische Störfall aus den Kaufland-Tests: Sie wickeln sich um Sauglippen und Bürsten. Ein kurzer Kontrollgang des Personals vor dem Start und Sperrzonen in Auspackbereichen lösen das. Der Roboter meldet blockierte Bürsten selbst.
Die Rechnung für 5.000 m²
3.500 m² roboterfähige Fläche täglich entsprechen mit einer handgeführten Scheuersaugmaschine 6,4 Stunden Arbeit, nachts mit Zuschlag rund 200 € je Nacht und über 5.000 € im Monat. Der Roboter braucht 4 bis 5 Stunden und 45 Minuten Betreuung: Tank füllen, Bürsten prüfen, Bericht lesen. Nach Rate und Betrieb bleiben rund 3.000 € im Monat. Ein Kauf zu 23.750 € inklusive Einrichtung ist nach acht bis neun Monaten bezahlt. Ohne Förderung; in Leipzig, im Landkreis Leipzig und in Nordsachsen kommt Digi-Z mit bis zu 50 % dazu.
Zeitfenster und Ablauf
Der Baumarkt schließt um 20 Uhr, die Regalpflege endet gegen 22 Uhr, ab dann ist die Halle leer bis 6 Uhr. Der Roboter startet nach Plan um 22:30 Uhr, fährt die Halle in zwei Blöcken mit Ladepause und steht um 5 Uhr an der Station. Die Kassenzone wird zuletzt gereinigt, damit sie beim Öffnen trocken und streifenfrei ist. Am Wochenende läuft das Gerät samstags nach Ladenschluss; sonntags kann eine zweite Grundfahrt mit höherer Intensität eingeplant werden.
Was der Roboter nicht macht
Ecken, Regalunterkanten, Sanitärbereich, Treppen zum Büro, Außenflächen bei Regen. Die Grundreinigung mit der Einscheibenmaschine bleibt ein- bis zweimal im Jahr Handarbeit – aber seltener als vorher, weil der Boden täglich erhalten wird. Und: Steht am Morgen nach einer Lieferung die halbe Halle voller Paletten, fällt die Leistung. Dafür gibt es die Sperrzonen und den Bericht, der es sichtbar macht.
Der Boden ist der Anfang. So geht es in Baumärkte weiter.
Wir bringen Robotik und KI ins Unternehmen – angefangen beim Boden. Wer die Fläche einmal kartiert hat, kann auf derselben Plattform transportieren, servieren und steuern.
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Schritt 1: Der Boden
Ein Scheuersaugroboter für die Halle, ein Kehrroboter für den Drive-in. Berichte statt Kontrollgänge, Karte statt Einweisung.
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Schritt 2: Der Transport
Ein autonomer Transporter wie der Cargo 300 bringt Kommissionierware vom Lager an die Gasse – dieselbe Kartentechnik, dieselbe Plattform.
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Schritt 3: Die Daten
Reinigungsberichte, Laufzeiten und Störungen fließen in ein Dashboard je Markt. Der Regionalleiter vergleicht zehn Filialen auf einem Bildschirm.
Für Baumärkte empfehlen wir: Scrub One
LeitproduktScrub One
Der 4-in-1-Scheuersaugroboter mit rückwärtiger KI-Kamera – kehrt, schrubbt, saugt und wischt in einem Lauf und reinigt erkannte Flecken selbstständig nach.

Sweep
Kehr- und Scheuerroboter mit KI-Abfallerkennung für mittlere bis große Flächen – die Einstiegsklasse für Objekte ab 1.500 m².

Spot
Kompakter, kabelloser Scheuersauger zum Führen – kein Roboter, sondern das Werkzeug für Kanten, Ecken und kleine Flächen, wo der Roboter nicht hinkommt.
Reinigungsroboter für Baumärkte in Ihrer Region.
Jede Regionalseite rechnet mit der Förderung vor Ort und nennt, wie schnell wir bei Ihnen sind.
Reinigungsroboter in Baumärkte
Wie lange braucht ein Reinigungsroboter für einen Baumarkt mit 5.000 m²?+
Für die rund 3.500 m² roboterfähige Fläche braucht ein Scrub One vier bis fünf Stunden inklusive Ladepause. Ein Kehrroboter schafft den Drive-in in etwa einer Stunde zusätzlich.
Kommt der Roboter mit Sand und Erde aus dem Gartencenter zurecht?+
Ja, das ist sein Hauptjob im Baumarkt. Kehrbürste und Saugfuß nehmen Sand und Erde auf, bevor sie in die Beschichtung geschliffen werden. Die Bodentypenerkennung erhöht Druck und Wasser dort automatisch.
Was ist mit Paletten und Aktionsinseln, die täglich wechseln?+
Feste Aufbauten werden als Sperrzone in der Karte markiert. Wechselnde Paletten umfährt der Roboter; die ausgelassene Fläche steht im Bericht und wird bei der nächsten Fahrt nachgeholt oder vom Personal übernommen.
Braucht der Baumarkt einen Wasseranschluss für den Roboter?+
Für die Docking-Station mit automatischem Befüllen und Entleeren ja: ein Kaltwasseranschluss und ein Abfluss in der Nähe der Station. Ohne Station füllt das Personal die Tanks morgens – bei 15 Litern in zwei Minuten.
Wo testen Sie Reinigungsroboter in Baumärkten?+
In Leipzig, Halle, Dresden, Chemnitz, Magdeburg, Erfurt und im Umkreis von 150 km: zehn Tage im eigenen Markt, mit Einrichtung, Kartierung und Bericht. Kein Kaufzwang.
Böden, Schmutz und Verfahren in Baumärkte
- Sand, Splitt und GrobschmutzWas von draußen reinkommt: Schleifmittel auf jedem Boden, besonders im Winter.
- Epoxidharz und IndustriebeschichtungenDer Hallenboden: hart, dicht, chemikalienfest – aber glatt bei Nässe und empfindlich gegen Stöße.
- Beton, Sichtestrich und IndustriebödenDer unbeschichtete Hallenboden: saugfähig, staubend, nimmt Öl auf wie ein Schwamm.
- Kehren und KehrsaugenDer erste Arbeitsgang: Grobschmutz und Staub trocken entfernen, bevor Wasser kommt.
- ScheuersaugenDas Standardverfahren der maschinellen Nassreinigung: schrubben, absaugen, trocken hinterlassen – in einer Fahrt.
- Wann rechnet sich ein Reinigungsroboter?Ab 1.500 m² täglich trägt er sich, unter 500 m² nie. Die Rechnung, die Amortisationszeit und die Fallen.
Wir kartieren Ihr Objekt, richten ein und legen am Ende den Bericht auf den Tisch. Kein Kaufzwang.
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