Woher weiß die Maschine, wo sie ist?
Der Roboter vermisst Ihr Objekt, bevor er den ersten Meter reinigt.
Bei der Einrichtung fährt ein Techniker das Gerät einmal durch alle Bereiche, die später gereinigt werden sollen. Dabei arbeiten zwei Systeme gleichzeitig: Ein LiDAR-Sensor tastet die Umgebung mit Laserimpulsen ab und misst Entfernungen auf den Zentimeter. Kameras erfassen parallel visuelle Merkmale – Regalkanten, Säulen, Türrahmen, Bodenmuster. Aus beidem entsteht eine Karte, die der Roboter dauerhaft speichert.
Dieses Verfahren heißt VSLAM+ (Visual Simultaneous Localization and Mapping). Der entscheidende Unterschied zu älteren Systemen: Es braucht keine Magnetbänder im Boden, keine QR-Codes an der Decke und keine Reflektoren an den Wänden. Wird ein Regal umgeräumt, erkennt das Gerät die Abweichung und aktualisiert die Karte selbst.
In der Karte werden anschließend Reinigungszonen, Sperrbereiche und Zeitpläne definiert – zum Beispiel: Verkaufsfläche täglich ab 22 Uhr, Kassenzone nur dienstags, Lagerbereich nie.
Sie müssen nichts an Ihrem Gebäude verändern. Kein Bohren, kein Kleben, kein Umbau – und wenn Sie das Layout ändern, ändert sich die Karte mit.