- 1Darstellung 1 von 6 · Reinigungskonzepte600 kg
600 kg Nutzlast
Gebaut für schwere Materialtransporte. Standard- und Unterfahr-Version für Regale und Wagen.
Was die Darstellung zeigt
Der Cargo 600 im Studio mit zwei großen Kartons auf der Plattform. Die Grafik zeigt die Kernaussage des Geräts: 600 kg Nutzlast – Paletten, Rollcontainer, Materialkisten, die ein Cargo 300 nicht mehr trägt.
So funktioniert es
Zwei Modi: Der Standard-Cargo 600 hat eine Plattform und Griffe und wird über einen integrierten Bildschirm bedient – Material wird aufgelegt oder mit dem Stapler aufgesetzt. Die Unterfahr-Version ist ein flaches Chassis, das unter Rollwagen und Regale fährt, sie anhebt und mitnimmt – ohne Umladen.
Die Sensorik ist auf schwere Lasten in engen Gängen ausgelegt: LiDAR, RGBD-VSLAM-Kamera, Bumper-Sensor, zwei Not-Aus-Taster, Blinker. Bei 600 kg entscheidet die Bremskraft über die Sicherheit – der Cargo 600 projiziert eine Warnzone auf den Boden vor sich und bremst, bevor jemand sie betritt.
Die Zahlen dahinter
600 kg Nutzlast. Zwei Modi: Plattform und Unterfahr-Version. 960 × 500 × 1.350 mm, Unterfahr-Version 845 mm hoch. Bodenprojektion als Warnzone.
Grenzen und Voraussetzungen
600 kg auf einem Roboter erfordern tragfähige Böden und Rampen unter der Steigfähigkeit. Die Unterfahr-Version setzt Wagen mit passender Bodenfreiheit voraus. Und schwere Lasten bremsen länger – Sicherheitsabstände in Gängen mit Personenverkehr sind größer als beim Cargo 300.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Paletten und Rollcontainer fahren autonom von A nach B – ohne Staplerfahrer, ohne Umladen. Das ist der Schritt vom Kleinteiletransport zur Intralogistik.
- 2Darstellung 2 von 6 · Reinigungskonzepteautonom
Erkennt Regalgruppen
Navigation und Wahrnehmung identifizieren die Zielregale selbstständig – Aufnahme und Ablage laufen autonom.
Was die Darstellung zeigt
Eine Lagerszene: der Cargo 600 mit Palette zwischen blauen Regalen, ein Regalfach ist markiert. Die Grafik zeigt die Regalgruppen-Erkennung – der Roboter identifiziert das Zielregal selbst und übernimmt Aufnahme und Ablage autonom.
So funktioniert es
Aus der Karte kennt das System die Position jedes Regals. Beim Anfahren erkennt die 3D-Kamera die tatsächliche Lage des Fachs – auch wenn das Regal ein paar Zentimeter verschoben wurde. Die Unterfahr-Version positioniert sich unter dem Wagen, hebt an und fährt los; die Plattformversion dockt an einer Übergabestation an.
Der Auftrag im System lautet: Regal 14 nach Linie 3. Nicht: Koordinate x, y. Das Gerät findet den Weg, das Fach und die Übergabe selbst.
Die Zahlen dahinter
Autonome Aufnahme und Ablage am Regal. 3D-Kamera erkennt die tatsächliche Fachposition. Auftrag nach Regal und Ziel, nicht Koordinate.
Grenzen und Voraussetzungen
Regale müssen unterfahrbar oder mit Übergabestation ausgestattet sein. Stark verschobene Regale – mehr als die Toleranz der Kamera – führen zum Abbruch mit Meldung, nicht zum Rammen. Und das Regalsystem muss im WMS oder Scheduler hinterlegt sein.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Ihr Lagerverwaltungssystem gibt einen Auftrag aus, der Roboter erledigt ihn. Kein Mitarbeiter muss den Weg beschreiben oder den Wagen anhängen.
- 3Darstellung 3 von 6 · Reinigungskonzeptefrei zuerst
Ruft freie Aufzüge zuerst
Im Mehraufzug-Betrieb priorisiert das System leere Kabinen – weniger Wartezeit auf jeder Etage.
Was die Darstellung zeigt
Eine isometrische Aufzugslobby mit mehreren Aufzügen, einer grün markiert, und dem Cargo 600 davor. Die Grafik zeigt die Freie-Aufzug-Priorisierung in Gebäuden mit mehreren Aufzügen.
So funktioniert es
Der Scheduler kennt den Zustand aller angebundenen Aufzüge – belegt, frei, unterwegs, Etage – und ruft den, der am schnellsten verfügbar ist, statt sich in die Schlange zu stellen. Ist Personenverkehr zu erwarten, wartet der Roboter auf eine leere Kabine, damit niemand mit einer 600-kg-Last im Aufzug steht.
Die Logik läuft im Hintergrund: Der Roboter meldet seinen Aufzugsbedarf, der Scheduler disponiert.
Die Zahlen dahinter
Freie Kabinen zuerst. Zustand aller Aufzüge im Scheduler bekannt. Schwerlast und Personen im Aufzug getrennt.
Grenzen und Voraussetzungen
Setzt die Anbindung aller Aufzüge voraus, nicht nur eines. In Gebäuden mit starkem Personenverkehr kann die Wartezeit auf eine leere Kabine länger sein als die Fahrt – Zeitfenster außerhalb der Stoßzeiten helfen.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
In mehrgeschossigen Produktionsgebäuden und Kliniken ist die Aufzugswartezeit der größte Zeitfresser im Materialfluss. Die Priorisierung senkt sie messbar, ohne Personen zu behindern.
- 4Darstellung 4 von 6 · Reinigungskonzepteohne Neukonfiguration
Layout geändert? Kein Problem
Passt sich neuen Produktionslayouts an, ohne zeitraubende Neukonfiguration.
Was die Darstellung zeigt
Eine Lagerszene: der scannende Cargo 600 zwischen Regalen, ein Mitarbeiter geht vorbei. Die Grafik zeigt die flexible Einsatzfähigkeit – Anpassung an Layoutänderungen ohne zeitraubende Neukonfiguration.
So funktioniert es
Die VSLAM-Karte gibt die festen Strukturen, die Echtzeit-Wahrnehmung das Aktuelle: neue Regale, verschobene Paletten, ein heute gesperrter Bereich. Das Gerät plant um, statt anzuhalten, und aktualisiert die Karte, wenn eine Änderung dauerhaft ist.
Die Narrow-Aisle-Strategie des Schedulers: In engen Gängen berechnet das System aus Gangbreite und aktueller Ladungsgröße jedes Roboters, ob zwei aneinander vorbeikommen, und regelt den Verkehr wie eine Einbahnstraße mit Ausweichstellen.
Die Zahlen dahinter
Keine Neukonfiguration bei Layoutänderungen. Verkehrsregelung nach Gangbreite und Ladung. Umplanung in Echtzeit bei Sperrungen.
Grenzen und Voraussetzungen
Dauerhafte Änderungen sollten trotzdem bestätigt werden – sonst lernt das Gerät eine Baustelle als Wand. Und Engstellen mit Gegenverkehr kosten Zeit; wer Durchsatz braucht, plant Einbahnwege.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Sie bauen Ihre Produktion um, wie es der Auftrag erfordert – der Roboter fährt weiter. Kein Techniker, keine neue Karte, kein Stillstand.
- 5Darstellung 5 von 6 · ReinigungskonzepteVDA5050
VDA5050-kompatibel
Standard-Kommunikationsprotokoll: Der Cargo 600 lässt sich gemeinsam mit Flotten anderer Hersteller steuern.
Was die Darstellung zeigt
Eine weite Fabrik-Isometrie: Lkw-Rampe, Maschinen, mehrere Roboter auf ihren Wegen. Die Grafik steht für das VDA5050-Protokoll – den Standard, über den Transportroboter verschiedener Hersteller mit einer gemeinsamen Leitsteuerung kommunizieren.
So funktioniert es
VDA5050 ist die Schnittstelle des Verbands der Automobilindustrie für fahrerlose Transportsysteme. Ein Leitsystem, das VDA5050 spricht, steuert den Cargo 600 neben Robotern anderer Hersteller im selben Materialfluss: Aufträge vergeben, Routen koordinieren, Status abfragen – herstellerübergreifend.
Die On-Premises-Option erlaubt, das System auf eigenen Servern im lokalen Netz zu betreiben. Daten verlassen das Werk nicht, und der Betrieb hängt nicht an einer Internetverbindung.
Die Zahlen dahinter
VDA5050 als Standardprotokoll. Herstellerübergreifende Leitsteuerung. On-Premises-Betrieb möglich.
Grenzen und Voraussetzungen
VDA5050 setzt ein Leitsystem voraus, das den Standard implementiert – das ist Software des Betreibers oder eines Integrators. Ohne Leitsystem arbeitet der Cargo 600 mit dem Flottensteuerung allein. Und On-Premises heißt: eigener Server, eigene Wartung.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Wenn Sie bereits fahrerlose Transportsysteme einsetzen, wird der Cargo 600 Teil der Flotte statt Insel. Und wenn Ihre IT keine Cloud will, läuft alles im Werk.
- 6Darstellung 6 von 6 · Reinigungskonzepte12 h
12 h Betrieb, 2 h Laden
Rund um die Uhr im Einsatz: zwölf Stunden Laufzeit, in zwei Stunden wieder voll.
Was die Darstellung zeigt
Der Cargo 600 flach an seiner Ladestation, die LED-Matrix leuchtet. Die Grafik zeigt den Dauerbetrieb: zwölf Stunden Laufzeit, zwei Stunden Schnellladung – ein Zweischichtbetrieb mit einer Ladepause.
So funktioniert es
Bei niedrigem Ladestand oder in auftragsfreien Zeiten fährt der Roboter zur Station, dockt an, lädt und meldet sich wieder verfügbar. Der Scheduler plant Aufträge so, dass Ladefenster nicht in Spitzenzeiten fallen – er kennt den Akkustand jedes Geräts und den Auftragsverlauf.
Aus Laufzeit, Ladezeit und Auftragsvolumen ergibt sich die nötige Flottengröße: Wie viele Geräte braucht ein Werk, damit rund um die Uhr genug Kapazität verfügbar ist? Diese Rechnung machen wir vor dem Angebot mit Ihren Schichtplänen.
Die Zahlen dahinter
12 Stunden Laufzeit. 2 Stunden Schnellladung. Ladefenster automatisch außerhalb der Spitzen.
Grenzen und Voraussetzungen
12 Stunden gelten bei normaler Last; mit 600 kg auf Rampen ist es weniger. Die Station braucht Platz und Strom an einer Stelle, die der Roboter frei erreicht. Für echten 24/7-Betrieb ohne Lücke braucht es mindestens zwei Geräte.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Der Materialfluss läuft, solange die Produktion läuft. Die Geräte laden, wenn Kapazität frei ist – und Sie wissen vorher, wie viele Sie brauchen.


Reinigungskonzepte · Transportroboter
Cargo 600
Schwerlast-Transportroboter bis 600 kg für Produktion und Logistik.
Preis auf Anfrage – wir konfigurieren nach Objekt.
Was dieses Gerät auszeichnet
- ■Höchste Traglast im Portfolio
- ■Für Palettentransport
Typische Objekte
- Produktion
- Logistik
Jeder Prozess erklärt
Was der Cargo 600 im Einzelnen tut – und warum.
Die Grafiken stammen aus unseren technischen Unterlagen, die Erklärungen von uns. Wie die Stufen zusammenspielen, zeigt unsere Prozess-Erklärung in zehn Schritten.
01 / 06Darstellung 1 von 6 · Reinigungskonzepte
600 kg
Nutzlast
2
Modi: Plattform und Unterfahr-Version
Bodenprojektion
Warnzone vor dem Roboter
Technische Daten
Aus den technischen Unterlagen
Wir geben Praxiswerte an, keine Maximalwerte. Was Sie in der Teststellung messen, steht auch hier.
| Traglast | bis 600 kg |
|---|
Zehn Tage im eigenen Objekt – dann entscheiden Sie.
Wir kartieren, richten ein und sind am ersten Tag da. Am Ende liegt das Reporting auf dem Tisch. Kein Kaufzwang.