- 1Darstellung 1 von 5 · Reinigungskonzepte
3 Bürsten, 1 Durchgang
Dreifach-Bürstensystem mit Trocken-Nass-Trennung: Kehren und Schrubben in einer Fahrt. Der Hersteller gibt die Effizienzsteigerung mit 100 % an.
Was die Darstellung zeigt
Eine Röntgenansicht des Scrub 40 von unten: links eine blau leuchtende Walzenbürste, rechts eine zweite, dazwischen der Luftstrom, an den Seiten orangefarbene Antriebe und Halterungen. Die Grafik zeigt das Dreifach-Bürstensystem – das zentrale Konstruktionsmerkmal des Geräts und der Grund, warum es Trocken- und Nassreinigung in einem Durchgang schafft.
So funktioniert es
Die vordere Walze arbeitet trocken. Sie dreht gegen die Fahrtrichtung, kehrt Haare, Papierschnipsel, Staub und Krümel auf und befördert sie in den Staubbehälter. Der Seitenbesen holt Schmutz von Kanten in ihre Bahn. Erst dahinter kommt Wasser ins Spiel: Die zweite Walze wird mit Frischwasser benetzt und schrubbt den anhaftenden Schmutz – Kaffee, Saft, Schuhabrieb. Der Saugfuß dahinter nimmt das Schmutzwasser auf.
Die Reihenfolge ist der Kern: Weil der trockene Schmutz weg ist, bevor Wasser kommt, verstopft er weder den Saugkanal noch den Schmutzwassertank – das häufigste Problem von Geräten, die beides gleichzeitig tun. Und weil beide Walzen unabhängig angesteuert werden, passt sich das System an den Belag an: Auf Teppich läuft nur die Trockenwalze, auf Hartboden beide, ohne dass ein Modul gewechselt wird.
Die Zahlen dahinter
Drei Bürsten: Kehrwalze, Schrubbwalze, Seitenbesen. 400 mm Bürstenbreite. Der Hersteller gibt für das System eine Effizienzsteigerung von 100 % gegenüber Einzelbürsten an – weil Kehren und Schrubben in einer Fahrt erledigt werden statt in zwei.
Grenzen und Voraussetzungen
Die Walzen sind Verschleißteile; ihre Standzeit hängt vom Belag ab – rauer Beton verschleißt schneller als Vinyl. Hochflorige Teppiche sind nicht geeignet, der Hersteller nennt kurzflorige. Und das System ist für Unterhaltsreinigung ausgelegt: Grundreinigungen mit Grundreiniger und hohem Druck bleiben der Einscheibenmaschine.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Ein Gerät, das die Fläche kehrt und nass reinigt, in einer Fahrt, auf Teppich und Hartboden. Für Objekte mit gemischten Belägen – Eingang Fliesen, Verkaufsfläche Vinyl, Büro Teppich – heißt das: ein Roboter statt zwei, eine Route statt zwei Durchgänge.
- 2Darstellung 2 von 5 · Reinigungskonzeptesofort
Sofort trocken
Der Saugmotor nimmt das Schmutzwasser direkt hinter der Bürste auf – keine Rutschgefahr, kein Warnschild.
Was die Darstellung zeigt
Ein Schnitt durch den Scrub 40: der Saugmotor mit blauem Luftstrom, daneben der transparente Tank, in den gelbliches Schmutzwasser gezogen wird, unten die Gummilippe des Saugfußes. Die Grafik zeigt das Trocknungssystem – den Teil des Geräts, der entscheidet, ob der Boden hinter ihm trocken ist.
So funktioniert es
Direkt hinter der Schrubbwalze sitzt der Saugfuß: eine Gummilippe, die dicht auf dem Boden aufliegt, und dahinter eine Absaugöffnung. Der Saugmotor erzeugt Unterdruck, der Luftstrom reißt das Schmutzwasser samt gelöstem Schmutz von der Lippe in den Kanal und in den Schmutzwassertank. Die Lippe ist flexibel und folgt Unebenheiten – Fugen, leichte Wellen – sodass kein Wasserfilm zurückbleibt.
Der Schmutzwassertank ist abnehmbar und waschbar. Das ist mehr als Komfort: Stehendes Schmutzwasser ist der Grund, warum Scheuersaugmaschinen nach Wochen riechen und Bakterien ansetzen. Ein Tank, der täglich ausgespült wird, tut das nicht – der Hersteller nennt das ausdrücklich als Merkmal gegen Bakterien und Gerüche.
Die Zahlen dahinter
Begehbar unmittelbar hinter dem Gerät. Abnehmbarer, waschbarer Schmutzwassertank. Null Warnschilder, null Sperrzeiten – das ist der praktische Maßstab.
Grenzen und Voraussetzungen
Die Saugfußlippe ist Verschleißmaterial: Eine abgenutzte oder beschädigte Lippe hinterlässt Streifen. Sie wird nach Sichtprüfung getauscht. Auf sehr rauen Böden – grober Beton, tiefe Fugen – bleibt in den Vertiefungen Feuchtigkeit; der Boden ist begehbar, aber nicht staubtrocken. Und stark strukturierte Fliesen mit breiten Fugen brauchen mehr Saugleistung als glattes Vinyl.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Der Roboter fährt um 5 Uhr durch die Kassenzone, um 7 Uhr öffnet der Laden – ohne Warnschild, ohne Rutschgefahr, ohne dass jemand nachwischt. Für Baumärkte, Supermärkte und Einkaufszentren ist das die Voraussetzung, die Reinigung überhaupt in die frühen Morgenstunden zu legen.
- 3Darstellung 3 von 5 · Reinigungskonzepte65 cm
65 cm Durchgangsbreite
55 cm Gerätebreite, 40 cm Saug- und Wischbreite – passt durch Kassenzonen und zwischen Regalreihen.
Was die Darstellung zeigt
Der Scrub 40 frontal in einem schmalen Gang, leuchtende Maßlinien markieren 65 cm Durchgangsbreite am Boden und 40 cm Wischbreite am Gerät. Die Grafik zeigt die drei Maße, die entscheiden, welche Bereiche eines Objekts der Roboter überhaupt erreicht.
So funktioniert es
Gerätebreite 55 cm: die physische Breite des Roboters. Minimale Durchgangsbreite 65 cm: der Raum, den er zum sicheren Passieren braucht – inklusive fünf Zentimeter Sicherheitsabstand je Seite, den die Sensorik einhält. Das entspricht einer Standardtür, einer Kassenzone im Einzelhandel und dem Abstand zwischen Regalreihen in den meisten Supermärkten und Baumärkten. Saug- und Wischbreite 40 cm: die Bahn, die pro Fahrt gereinigt wird – schmaler als das Gerät, weil Saugfuß und Walze innerhalb des Gehäuses liegen.
Bei der Routenplanung nutzt das Gerät diese Maße: Es berechnet, welche Bahnen mit welcher Überlappung nötig sind, um eine Fläche vollständig zu reinigen, und welche Gänge es nicht befahren kann.
Die Zahlen dahinter
65 cm minimale Durchgangsbreite, 55 cm Gerätebreite, 40 cm Saug- und Wischbreite. Zum Vergleich: Ein Scrub 75 mit 750 mm Reinigungsbreite braucht 1.400 mm Durchgang – ein Gerät für Hallen. Der Scrub One braucht 70 cm.
Grenzen und Voraussetzungen
40 cm Wischbreite bedeuten viele Bahnen auf großer Fläche – der Scrub 40 ist für 500 bis 4.500 m² ausgelegt, nicht für 15.000. Türen mit Schwellen, Rampen über 8° Steigung und Bereiche unter 65 cm Breite bleiben ausgespart. Und die Sicherheitsabstände sind nicht verhandelbar: Ein Gang mit exakt 65 cm wird befahren, einer mit 60 cm nicht.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Wir rechnen vor dem Angebot mit Ihrem Grundriss, nicht mit der Bruttofläche: Welche Gänge sind breiter als 65 cm, welche Bereiche erreicht das Gerät, welche bleiben Handarbeit. Das Ergebnis ist der Anteil Ihrer Fläche, den der Roboter tatsächlich abdeckt – und die Zahl, auf der die Ersparnis beruht.
- 4Darstellung 4 von 5 · Reinigungskonzepte10 Erkennungskomponenten
10 Sensoren
LiDAR, duale Stereovision, vier Linienlaser, drei Ultraschallmodule: erkennt Menschen, Paletten, Kabel und Glaswände.
Was die Darstellung zeigt
Der Scrub 40 mit einem hellblauen Sensorkegel aus dem Kopf und leuchtenden Ringen am Boden. Die Grafik zeigt die multimodale 3D-Wahrnehmung – zehn Erkennungskomponenten, die zusammenarbeiten, jede mit einer eigenen Stärke und einer Schwäche, die eine andere ausgleicht.
So funktioniert es
LiDAR: ein rotierender Laser, der die Umgebung in einer Ebene abtastet. Präzise auf Entfernung – aber blind für Glas, das den Strahl durchlässt, und für alles über oder unter seiner Ebene. Duale Stereovision: zwei Kameras im Abstand, die wie ein Augenpaar ein räumliches Bild liefern. Sie sehen Glaswände, hängende Kabel, Menschen, Einkaufswagen – und erkennen, was etwas ist, nicht nur, dass etwas da ist. Vier Linienlaser: projizieren Linien auf den Boden vor dem Gerät; an der Verformung der Linie erkennt das System Stufen, Kanten, Absätze und Löcher – die Absturzsicherung. Drei Ultraschallmodule: decken den Nahbereich unter 30 cm ab, in dem Kameras unscharf und der Laser zu grob sind – etwa beim Andocken oder in engen Nischen.
Aus allen Signalen entsteht ein Umgebungsmodell, das mehrmals pro Sekunde aktualisiert wird. Menschenmengen – der Hersteller nennt sie ausdrücklich – werden nicht als Wand behandelt, sondern als bewegliche Hindernisse mit Ausweichlogik: Der Roboter verlangsamt, hält Abstand, wartet oder findet einen Weg drumherum, statt stehen zu bleiben.
Die Zahlen dahinter
Zehn Erkennungskomponenten: 1 LiDAR, 2 Stereokameras, 4 Linienlaser, 3 Ultraschallmodule. 360° Erfassung. Menschenmengen und unregelmäßige Hindernisse ausdrücklich im Einsatzprofil des Herstellers.
Grenzen und Voraussetzungen
Kein Sensor ist unfehlbar: Sehr dünne Objekte auf Bodenhöhe – ein Kabel, ein Draht – sind schwer zu erkennen, weshalb Sperrbereiche in der Karte sinnvoll sind. Starkes Gegenlicht blendet Kameras; die anderen Sensoren übernehmen dann, aber mit weniger Information. Und die Sensorik muss sauber sein: Ein verschmutztes Kamerafenster ist die häufigste Ursache für unnötige Stopps.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Der Roboter kann nachts allein fahren, während Sicherheitsdienst, Regalauffüller oder Frühschicht im Gebäude sind. Er weicht aus, statt anzustoßen – und bleibt an einer Absturzkante stehen, statt darüber zu fahren. Das ist die Voraussetzung, ein Gerät ohne Aufsicht laufen zu lassen.
- 5Darstellung 5 von 5 · Reinigungskonzepte500–4.500 m²
Fegen, Saugen, Wischen, Staubschieben
Kurzflorige Teppiche, Marmor, Fliesen, Vinyl, Epoxidharz, Granit. Für Flächen von 500 bis 4.500 m².
Was die Darstellung zeigt
Eine isometrische Supermarktszene: Kassenzone, Regalgang, Eingang, und in jedem Bereich ein Scrub 40 bei einer anderen Aufgabe. Die Grafik zeigt das Einsatzprofil – vier Funktionen, acht Bodenbeläge, eine Flottensteuerung, die mehrere Geräte im selben Objekt koordiniert.
So funktioniert es
Vier Hauptfunktionen: Fegen (Trockenwalze und Seitenbesen), Saugen (Trockenwalze mit Absaugung für Teppich), Wischen (Schrubbwalze mit Wasser und Saugfuß) und Staubschieben (feuchtes Wischmodul für Staubbindung auf Hartboden). Welche Funktion wo läuft, wird in der Karte je Zone festgelegt oder vom Gerät über die Bodenerkennung gewählt.
Die Multi-Roboter-Zusammenarbeit läuft über das App- und Web-Dashboard: Zonen werden zwischen den Geräten aufgeteilt, Routen abgestimmt, damit sich zwei Roboter nicht im selben Gang begegnen. Wird ein Gerät unterbrochen – Akku, Tank, Hindernis –, setzt es an seinem Haltepunkt fort, statt die Zone neu zu beginnen. Aufgaben planen, Benachrichtigungen empfangen, Fortschritt verfolgen, Berichte erstellen: alles aus einer Oberfläche, für alle Geräte.
Die Zahlen dahinter
Einsatzflächen 500 bis 4.500 m². Vier Funktionen. Acht Bodenbeläge: kurzflorige Teppiche, Marmor, Holz, Fliesen, Vinyl, Epoxidharz, Granit, Kunststein. Verschmutzungen laut Hersteller: Haare, Papierschnipsel, Staub, Kaffee, Saft und weitere gängige Flecken. Objekttypen: Einzelhandel, Supermärkte, Bürogebäude, Wohnanlagen, Hotels, Krankenhäuser.
Grenzen und Voraussetzungen
4.500 m² sind die Obergrenze für ein Gerät pro Nacht; größere Objekte brauchen mehrere oder ein größeres Modell. Die Flottensteuerung setzt WLAN-Abdeckung im Objekt voraus. Und Krankenhäuser haben Hygieneanforderungen, die über die Reinigung hinausgehen – der Roboter übernimmt die Bodenreinigung, nicht die Desinfektion.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Ein Gerät, das die ganze Filiale kennt – Eingang, Verkaufsfläche, Kassen, Büro – und in jedem Bereich das Richtige tut. Bei mehreren Geräten teilt sich die Arbeit automatisch auf. Und Sie sehen in einer App, was alle Roboter in allen Objekten getan haben.



Reinigungskonzepte · Reinigungsroboter
Scrub 40
4-in-1-Reinigung in einem Durchgang mit sofort trockenen Böden – für Flächen, die während des Betriebs gereinigt werden müssen.
Miete ab
359 €
im Monat · 48 Monate
ab 1.500 m²
täglich, damit es sich rechnet
Was dieses Gerät auszeichnet
- ■Böden sind sofort trocken – reinigt auch bei Publikumsverkehr
- ■4-in-1 in einem Durchgang
Typische Objekte
- Einkaufszentrum
- Klinik
- Flughafen
- Hotel
Jeder Prozess erklärt
Was der Scrub 40 im Einzelnen tut – und warum.
Die Grafiken stammen aus unseren technischen Unterlagen, die Erklärungen von uns. Wie die Stufen zusammenspielen, zeigt unsere Prozess-Erklärung in zehn Schritten.
01 / 05Darstellung 1 von 5 · Reinigungskonzepte
3
Bürsten: Kehrwalze, Schrubbwalze, Seitenbesen
+100 %
Effizienz gegenüber Einzelbürsten (Herstellerangabe)
400 mm
Bürstenbreite
Im Einsatz
So arbeitet der Scrub 40.
Videos: Eigenes Material. Ohne Ton.
Technische Daten
Aus den technischen Unterlagen
Wir geben Praxiswerte an, keine Maximalwerte. Was Sie in der Teststellung messen, steht auch hier.
| Funktion | Kehren, Schrubben, Saugen, Trocknen |
|---|---|
| Besonderheit | sofort begehbar |
Zehn Tage im eigenen Objekt – dann entscheiden Sie.
Wir kartieren, richten ein und sind am ersten Tag da. Am Ende liegt das Reporting auf dem Tisch. Kein Kaufzwang.