Was es ist
Blut, Erbrochenes, Urin, Stuhl, Speichel – in Kliniken alltäglich, im Handel, in Schulen und Gastronomie gelegentlich. Alle gelten als potenziell infektiös: Blut kann Hepatitis B und C, HIV übertragen; Erbrochenes und Stuhl Noroviren, Rotaviren, Salmonellen; Urin Leptospiren.
Warum es ein Problem ist
Infektionsschutz für Personal und Nutzer. Noroviren sind extrem umweltstabil und hochinfektiös – wenige Viruspartikel reichen. Falsches Vorgehen (Aufwischen mit dem normalen Mopp, der dann weiterbenutzt wird) verteilt Erreger auf die ganze Fläche. Und Eiweiß (Blut) fixiert sich bei Hitze und Alkohol – falsche Chemie macht den Fleck dauerhaft.
So wird er entfernt
Nach RKI-Empfehlung: Handschuhe, Einmaltücher, Flüssigkeit mit saugfähigem Material aufnehmen, Fläche mit Flächendesinfektionsmittel (VAH-gelistet, gegen das erwartete Spektrum – bei Norovirus: viruzid) wischdesinfizieren, Einwirkzeit einhalten, Material im verschlossenen Beutel entsorgen, Hände desinfizieren. Blut mit kaltem Wasser vorreinigen, nie heiß.
Was ein Roboter übernimmt
Nichts – und das ist die richtige Antwort. Körperflüssigkeiten sind ein Ereignis, kein Routinefall, und brauchen sofort eine Person mit Protokoll. Was der Roboter tut: die anschließende Flächenreinigung nachts, und in Kliniken die tägliche Unterhaltsreinigung der Flure, die das Personal für die Ereignisse freistellt. Die KI-Fleckenerkennung des Scrub One meldet erkannte Flüssigkeiten im Bericht.
Berät Gebäudereiniger, Handel und Industrie in Leipzig und Mitteldeutschland zur Reinigungsautomatisierung: Objektanalyse, Teststellung, Förderantrag. Jede Zahl auf dieser Seite stammt aus Teststellungen, Datenblättern der Hersteller oder den genannten Quellen.
- Technische Unterlagen und Datenblätter der Hersteller unserer Modellreihen (Stand 2026) – Leistungsangaben als Herstellerwerte gekennzeichnet; Praxiswerte aus unseren Teststellungen
- Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks: Tarifverträge und Leistungsverzeichnisse
- DGUV Information 213-034: Einsatz von Reinigungsmitteln – Gefährdungsbeurteilung