Was es ist
Hausstaub besteht zu großen Teilen aus Hautschuppen, Textil- und Papierfasern, Pollen, Bodenabrieb, Ruß und Feinpartikeln aus der Außenluft. In Hallen kommen Kartonstaub, Metall- und Kunststoffabrieb und Reifenabrieb hinzu. Partikel unter 10 Mikrometer (PM10) bleiben stundenlang in der Luft, unter 2,5 Mikrometer (PM2,5) dringen sie tief in die Lunge.
Warum es ein Problem ist
Staub ist Nährboden: Hausstaubmilben leben von Hautschuppen, Schimmel wächst auf organischem Staub. Staub bindet Gerüche und Allergene. In Produktion und Logistik legt er sich auf Ware, Maschinen und Sensoren. Und jedes falsche Reinigungsverfahren – trockenes Fegen ohne Absaugung – wirbelt ihn auf, statt ihn zu entfernen.
So wird er entfernt
Staubbindend, nicht staubaufwirbelnd: Saugen mit Filter (HEPA in sensiblen Bereichen), feuchtes Staubwischen mit Bindetuch, Kehrmaschinen mit Unterdruckabsaugung. Trockenes Fegen mit Besen ist in Innenräumen die schlechteste Methode. Häufigkeit schlägt Intensität: täglich leicht ist besser als wöchentlich gründlich.
Was ein Roboter übernimmt
Die tägliche Staubentfernung ist die Kernkompetenz autonomer Geräte: Saugen mit Filter (Office 30, Scrub 40, Compact, Vac), Staubwischen mit Bindetuch (Compact, Office 30, Office 20), Kehren mit Unterdruck (Sweep). Weil der Roboter jede Nacht fährt, sammelt sich nichts an – das ist der Unterschied zur wöchentlichen Handreinigung.
Berät Gebäudereiniger, Handel und Industrie in Leipzig und Mitteldeutschland zur Reinigungsautomatisierung: Objektanalyse, Teststellung, Förderantrag. Jede Zahl auf dieser Seite stammt aus Teststellungen, Datenblättern der Hersteller oder den genannten Quellen.
- Technische Unterlagen und Datenblätter der Hersteller unserer Modellreihen (Stand 2026) – Leistungsangaben als Herstellerwerte gekennzeichnet; Praxiswerte aus unseren Teststellungen
- Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks: Tarifverträge und Leistungsverzeichnisse
- DGUV Information 213-034: Einsatz von Reinigungsmitteln – Gefährdungsbeurteilung