- 1Reinigungskonzepte Scrub 50 · Darstellung 1 von 5460 / 406 mm
Die Mall: Naturstein und Terrazzo, 50 cm Bahn, zweimal täglich
Mall-Gänge sind 6 bis 12 m breit, aus poliertem Naturstein, Terrazzo oder Feinsteinzeug. Der Scrub 50 fährt sie vor Öffnung mit voller Leistung und mittags im Publikumsverkehr mit reduzierter Geschwindigkeit – dieselbe Karte, zwei Programme.
Reinigungskonzepte Scrub 50: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Der Scrub 50 unter Nachthimmel – laut Hersteller sein meistverkaufter Scheuersaugroboter, mehrfach ausgezeichnet, nach IEC 63327 zertifiziert. Ein Gerät für mittlere bis große Hartbodenflächen, bei dem die Bürste zur Fläche gewählt wird.
So funktioniert es
Zwei Hauptbürstenoptionen: Die Tellerbürste mit 460 mm Reinigungsbreite und 25 kg Bürstendruck für harte, glatte Böden und hartnäckigen Schmutz. Die Walzenbürste mit 406 mm – 780 mm mit Seitenbürsten – und 18 kg Druck für strukturierte Böden und loses Kehrgut, das die Walze gleich mit aufnimmt. Die 3-in-1-Lösung integriert Schrubben, Kehren und Staubwischen.
Die Sensorik: 2D-LiDAR, 3D-Tiefenkamera und RGB-Kamera mit KI. Der Spot-Reinigungsmodus erkennt Abfälle und Verschmutzungen proaktiv und reinigt sie gezielt – laut Hersteller bis 400 % effizienter, mit bis zu 10 Stunden Laufzeit und 75 % weniger Energieverbrauch, weil das Gerät nicht die ganze Fläche schrubbt. Die Hindernisvermeidung unterscheidet Personen von Objekten und reagiert nach Typ.
Das mehrstufige Filtersystem recycelt Schmutzwasser: Es wird gefiltert und dem Schrubbwasser wieder zugeführt, was den Frischwasserverbrauch um rund 80 % senkt und die Reichweite pro Tankfüllung entsprechend erhöht. Abzieher und Filter sind mit Schnellverschluss werkzeuglos zerlegbar. Optional: eine Arbeitsstation für Laden und Wassermanagement.
Die Zahlen dahinter
810 × 700 × 1.070 mm, 157 kg (Teller) beziehungsweise 148 kg (Walze). Reinigungsbreite 460 / 406 mm, Bürstendruck 25 / 18 kg, Kantenreinigung 40 mm, mit Seitenbürsten 0 mm. Frischwasser 30 l, Schmutzwasser 24 l. Praktische Leistung 500 bis 1.300 m²/h, theoretisch 1.987 / 1.754 m²/h. Laufzeit 3 h Schrubben, 6 bis 8 h Staubwischen, Ladezeit 2 h. Mindestdurchfahrt 800 mm, Wendebreite 1.100 mm, Steigfähigkeit 4,6°, 1,2 m/s.
Grenzen und Voraussetzungen
800 mm Mindestdurchgang und 1.100 mm Wendebreite schließen enge Regalgassen und Kassenzonen aus – der Scrub 50 ist für Supermarkt-Hauptgänge, Baumarkt-Flächen, Hallen und Foyers. 4,6° Steigfähigkeit reichen für Rampen im Gebäude, nicht für Parkhauszufahrten. Und 3 Stunden Schrubben pro Ladung erfordern Planung bei Objekten über 3.000 m².
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Für Baumarkt, SB-Warenhaus und Logistik ist der Scrub 50 das Arbeitstier: breite Bürste, hoher Druck, großer Tank, und dank Wasserrecycling eine Reichweite, die eine Nacht ohne Nachfüllen abdeckt. Die Bürste wird zum Boden gewählt – das entscheiden wir mit Ihnen bei der Objektanalyse.
- 2Reinigungskonzepte Scrub 40 · Darstellung 2 von 510 Erkennungskomponenten
Zwischen Kinderwagen, Rollatoren und Sitzgruppen
Im Foodcourt und in den Nebengängen bewegen sich Menschen unvorhersehbar. Der Scrub 40 mit LiDAR, dualer Stereovision, vier Linienlasern und drei Ultraschallmodulen erkennt Personen, Kinder und Hindernisse rundum und fährt sicher tagsüber.
Reinigungskonzepte Scrub 40: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Der Scrub 40 mit einem hellblauen Sensorkegel aus dem Kopf und leuchtenden Ringen am Boden. Die Grafik zeigt die multimodale 3D-Wahrnehmung – zehn Erkennungskomponenten, die zusammenarbeiten, jede mit einer eigenen Stärke und einer Schwäche, die eine andere ausgleicht.
So funktioniert es
LiDAR: ein rotierender Laser, der die Umgebung in einer Ebene abtastet. Präzise auf Entfernung – aber blind für Glas, das den Strahl durchlässt, und für alles über oder unter seiner Ebene. Duale Stereovision: zwei Kameras im Abstand, die wie ein Augenpaar ein räumliches Bild liefern. Sie sehen Glaswände, hängende Kabel, Menschen, Einkaufswagen – und erkennen, was etwas ist, nicht nur, dass etwas da ist. Vier Linienlaser: projizieren Linien auf den Boden vor dem Gerät; an der Verformung der Linie erkennt das System Stufen, Kanten, Absätze und Löcher – die Absturzsicherung. Drei Ultraschallmodule: decken den Nahbereich unter 30 cm ab, in dem Kameras unscharf und der Laser zu grob sind – etwa beim Andocken oder in engen Nischen.
Aus allen Signalen entsteht ein Umgebungsmodell, das mehrmals pro Sekunde aktualisiert wird. Menschenmengen – der Hersteller nennt sie ausdrücklich – werden nicht als Wand behandelt, sondern als bewegliche Hindernisse mit Ausweichlogik: Der Roboter verlangsamt, hält Abstand, wartet oder findet einen Weg drumherum, statt stehen zu bleiben.
Die Zahlen dahinter
Zehn Erkennungskomponenten: 1 LiDAR, 2 Stereokameras, 4 Linienlaser, 3 Ultraschallmodule. 360° Erfassung. Menschenmengen und unregelmäßige Hindernisse ausdrücklich im Einsatzprofil des Herstellers.
Grenzen und Voraussetzungen
Kein Sensor ist unfehlbar: Sehr dünne Objekte auf Bodenhöhe – ein Kabel, ein Draht – sind schwer zu erkennen, weshalb Sperrbereiche in der Karte sinnvoll sind. Starkes Gegenlicht blendet Kameras; die anderen Sensoren übernehmen dann, aber mit weniger Information. Und die Sensorik muss sauber sein: Ein verschmutztes Kamerafenster ist die häufigste Ursache für unnötige Stopps.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Der Roboter kann nachts allein fahren, während Sicherheitsdienst, Regalauffüller oder Frühschicht im Gebäude sind. Er weicht aus, statt anzustoßen – und bleibt an einer Absturzkante stehen, statt darüber zu fahren. Das ist die Voraussetzung, ein Gerät ohne Aufsicht laufen zu lassen.
- 3Reinigungskonzepte Scrub One · Darstellung 3 von 5Vorher / Nachher
Vor dem Flagship-Store keine Streifen: die Kamera prüft das Ergebnis
Polierter Naturstein zeigt jeden Wischschatten. Die rückwärtige KI-Kamera des Scrub One prüft die Bahn und fährt nach, wo Glanz fehlt. Für das Center-Management heißt das: dokumentierte Qualität, nicht Stichprobe.
Reinigungskonzepte Scrub One: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Eine isometrische Miniatur: ein Gebäude, um das der Roboter auf gestrichelter Route fährt, hinter ihm ein Sensorkegel auf dem gereinigten Weg. Die Grafik zeigt die Echtzeit-Erkennung der Reinigungsleistung – dieselbe rückwärtige Kamera, diesmal mit Blick auf das Ergebnis jeder Bahn.
So funktioniert es
Nach jeder Bahn vergleicht das System drei Bilder: das Bodenbild vor der Reinigung (von der Frontkamera), das Bodenbild danach (von der Heckkamera) und das gelernte Bild eines sauberen Bodens dieses Typs. Aus der Differenz entsteht eine Bewertung: gereinigt, teilweise gereinigt, nicht gereinigt.
Teilweise oder nicht gereinigte Abschnitte werden als offen markiert. Das Gerät fährt sie erneut an – mit angepasster Intensität – und bewertet wieder. Das wiederholt sich, bis das Ergebnis dem Zielwert entspricht oder das System einen Wartungsbedarf feststellt, der weiteres Nachfahren sinnlos macht. Am Ende steht für jede Fläche nicht nur die Information, dass der Roboter dort war, sondern was er dort erreicht hat.
Die Zahlen dahinter
Bewertung je Bahn im Vergleich vorher/nachher. Nachreinigung nicht abgeschlossener Stellen automatisch. Ergebnis je Zone im Bericht dokumentiert – die Basis dafür, dass die Objektleitung morgens nicht die Fläche abgeht, sondern den Bericht liest.
Grenzen und Voraussetzungen
Die Bewertung ist optisch: Was die Kamera nicht sieht – Keime, Fett in Fugen, Rückstände unter der Sichtbarkeitsgrenze – bewertet sie nicht. Für hygienisch relevante Bereiche bleibt die Wischprobe. Und die Bewertung braucht Licht auf dem Boden; in völlig dunklen Bereichen ist sie eingeschränkt.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Der Bericht am Morgen ist ein Ergebnisbericht, kein Fahrtenbuch. Für Gebäudereiniger ist das der Nachweis gegenüber dem Auftraggeber, für Betreiber die Grundlage, Reinigungspläne anzupassen: Wo das Gerät regelmäßig nachfahren muss, stimmt etwas mit Belag, Verschmutzung oder Plan nicht.
- 4Reinigungskonzepte Sweep Max · Darstellung 4 von 53D
Parkdecks: Kehren zwischen fahrenden Autos
Auf Parkdecks liegen Sand, Reifenabrieb, Laub und Streusalz, und es fahren Autos. Der Sweep Max mit 3D-LiDAR erkennt Fahrzeuge, Bordsteine und Rampen in Echtzeit und kehrt die Decks außerhalb der Stoßzeiten – ohne Sperrung.
Reinigungskonzepte Sweep Max: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Eine LiDAR-Punktwolke auf schwarzem Grund: konzentrische Ringe aus tausenden Messpunkten, dazwischen die Umrisse einer Halle – Regale, Wände, ein Tor. So sieht der Sweep Max seine Umgebung: nicht als Bild, sondern als dreidimensionale Wolke aus Entfernungsmessungen.
So funktioniert es
Ein 3D-LiDAR unterscheidet sich vom 2D-LiDAR kleinerer Geräte darin, dass er nicht eine Ebene abtastet, sondern einen Raum: Mehrere Laserstrahlen in verschiedenen Neigungswinkeln rotieren gemeinsam und erzeugen ein Höhenprofil der Umgebung. Die Ringe in der Grafik sind die Spuren dieser Strahlen auf dem Boden; die Punkte an den Wänden zeigen, dass auch Höhe erfasst wird.
Für Logistikhallen ist das entscheidend: Ein 2D-LiDAR auf 20 cm Höhe sieht die Gabelstaplerzinken nicht, die in 40 cm Höhe in den Gang ragen, und nicht die herabhängende Ladung auf 1,50 m. Ein 3D-LiDAR sieht beides. Das Multisensorsystem ergänzt ihn um Kameras und Ultraschall; der Hersteller betont die Zuverlässigkeit bei Dunkelheit und starker Störung – Staub, Gegenlicht, offene Tore.
Die Zahlen dahinter
3D-LiDAR statt 2D: Raum statt Ebene. Betrieb ohne Hallenbeleuchtung. Multisensor gegen Störlicht und Staub. Der Sweep Max ist als Kehrroboter mit 3D-Wahrnehmung für Hallen ab 100.000 m² positioniert.
Grenzen und Voraussetzungen
Auch ein 3D-LiDAR sieht nicht durch Glas und nicht um Ecken. Sehr feine Objekte – Spanngurte, Kabel – bleiben schwer erkennbar. Bei extremer Staubbelastung streut der Laser; das System wird dann konservativer und langsamer. Und die Punktwolke ist nur so aktuell wie die Umdrehung: Sehr schnell querende Stapler werden erkannt, aber die Reaktion braucht Bremsweg.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Der Roboter kann in einer Halle mit Staplerverkehr, Regalen und wechselnder Beladung fahren – auch nachts ohne Licht, auch bei Staub. Das ist die Voraussetzung, ihn in einer Produktionsumgebung ohne Aufsicht laufen zu lassen.
- 5Reinigungskonzepte Scrub One · Darstellung 5 von 5Echtzeit
Eis, Getränke, Regenwasser am Eingang: erkannt und nachgereinigt
Im Foodcourt und an den Eingängen entstehen Flecken den ganzen Tag. Die Fleckenerkennung sieht sie im Vorbeifahren und plant die Route um. Bei Regen fährt das Gerät die Eingangszonen nach Plan alle 60 Minuten.
Reinigungskonzepte Scrub One: alle DarstellungenWas die Darstellung zeigt
Ein Supermarktgang, der Scrub One fährt darauf zu, und auf dem Boden leuchtet ein rechteckiger Zielrahmen um einen Fleck. Von der Maschine zum Rahmen führt eine gestrichelte Linie: die neu berechnete Route. Die Grafik zeigt den Moment, in dem die Frontkamera etwas erkannt hat, das nicht in den Plan gehört, und das Gerät darauf reagiert.
So funktioniert es
Die nach vorn gerichtete KI-Kamera liefert während der gesamten Fahrt ein Bild des Bodens vor dem Gerät. Ein neuronales Netz klassifiziert dieses Bild in Echtzeit: sauber, staubig, nass, fest verschmutzt. Das Netz ist auf die Verschmutzungen trainiert, die im Handel am häufigsten vorkommen – Kaffee, Soßen, Pfützen, Saft – und unterscheidet sie von Bodenmustern, Schatten und Reflexionen.
Erkennt es einen Nassfleck, übergibt es Position und Art an die Routenplanung. Diese fügt einen Umweg ein: Das Gerät verlässt die vorgeplante Bahn, fährt den Fleck an, wechselt für diesen Abschnitt in einen intensiveren Modus – mehr Wasser, höhere Bürstendrehzahl, langsamere Fahrt – und kehrt anschließend an die Stelle zurück, an der es die Bahn verlassen hat. Der Fleck wird auf der Karte als bearbeitet markiert und im Bericht aufgeführt.
Der Spot-Modus ist die Umkehrung des Prinzips: Statt die ganze Fläche in Bahnen zu fahren, patrouilliert das Gerät und reinigt nur, was es erkennt. Das ist für Zwischenreinigungen während der Öffnungszeit gedacht.
Die Zahlen dahinter
In der Standardreinigung erreicht der Scrub One 700 bis 1.000 m² pro Stunde. Im Spot-Modus, in dem nur erkannte Verschmutzungen angefahren werden, sind es 1.500 bis 3.000 m² pro Stunde – die Fläche, die das Gerät überwacht, nicht die, die es tatsächlich schrubbt. Die Erkennung läuft in Echtzeit bei bis zu 1,2 m/s Fahrgeschwindigkeit.
Grenzen und Voraussetzungen
Die Kamera sieht nach vorn: Was seitlich neben der Bahn liegt, wird erst erkannt, wenn das Gerät daran vorbeifährt. Sehr helle, spiegelnde Böden erschweren die Unterscheidung von Nassfleck und Reflexion; die Erkennung ist konservativ eingestellt und übersieht im Zweifel eher, als dass sie Fehlalarme produziert. Eingetrocknete, alte Flecken erkennt das System als feste Verschmutzung und behandelt sie mit erhöhter Intensität – entfernt werden sie nur, wenn Anpressdruck und Reinigungsmittel ausreichen.
Was es für Ihren Betrieb bedeutet
Ein Fleck, der abends um 20 Uhr entsteht, ist morgens weg – ohne dass ihn ein Mitarbeiter gesehen, gemeldet und jemand ihn beauftragt hat. Für Filialen mit Nachtreinigung heißt das: keine Diskussion morgens, ob die Reinigung den Fleck übersehen hat. Der Bericht zeigt, wo das Gerät etwas gefunden und bearbeitet hat.
Reinigungsroboter im Einkaufszentrum: Mall, Foodcourt und Parkdeck in einer Flotte.
Ein Shopping-Center reinigt seine Mall zweimal täglich, den Foodcourt dreimal, die Eingänge bei Regen stündlich. Das Center-Management entscheidet zentral über 15.000 m² und mehr – und hier lohnt sich die Flotte: große Scheuersaugroboter für die Mall, ein schmales Gerät für den Foodcourt, ein Kehrroboter für die Parkdecks, alle in einem Bericht.
Ein Ansprechpartner, ein Vertrag, oft mehrere Geräte.
Mallfläche eines mittleren Centers, zweimal täglich gereinigt
im Scrub 40 – für den Betrieb zwischen Besuchern, Kinderwagen und Rollatoren
für Reinigung, Wartung, Ersatzgerät und Flottenbericht über alle Flächen
Was die Geräte in Einkaufszentren konkret tun – Darstellung für Darstellung.
Die Animationen stammen aus den technischen Unterlagen. Die Überschrift sagt, was die Funktion in Ihrem Objekt bewirkt; die Abschnitte darunter erklären die Technik in der Tiefe. Das Medium läuft beim Scrollen mit.
Böden, Schmutz, Zeitfenster, Rechnung – und die Grenzen.
Wir beraten in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle (Saale), Magdeburg, Erfurt, Zwickau und im Umkreis von 150 km – mit Objektanalyse vor Ort und zehn Tagen Teststellung.
Das Center aus Sicht des Roboters
Ein Einkaufszentrum besteht aus Mall (Hauptgänge und Plätze), Foodcourt, Eingangszonen, Sanitärbereichen, Rolltreppen- und Aufzugsvorzonen und Parkdecks. Die Mall ist mit 6 bis 12 m Breite und glattem, hochwertigem Belag die ideale Roboterfläche. Foodcourt und Nebengänge sind enger und möbliert, aber mit einem 55 cm breiten Gerät fahrbar. Die Shops selbst gehören den Mietern und werden separat gereinigt – oft von demselben Dienstleister, der die Roboter des Centers mitnutzen kann.
Roboterfähig sind rund 50 % der Gesamtfläche, aber diese 50 % werden zwei- bis dreimal täglich gereinigt. Die Frequenz macht den Unterschied: 15.000 m² zweimal täglich sind 30.000 m² Reinigungsleistung am Tag.
Naturstein, Terrazzo, Feinsteinzeug
Mall-Böden sind repräsentativ und empfindlich: Kalkhaltiger Naturstein (Marmor, Kalkstein, Jura) verträgt keine Säure und keinen Sand, polierter Granit und Feinsteinzeug zeigen jeden Streifen, Terrazzo braucht neutrale Reiniger und regelmäßige Kristallisation. Der Roboter fährt neutral (pH 7 bis 8), mit weichem Pad und wenig Wasser, kehrt Sand vor der Bürste weg und saugt sofort ab. Die Bodentypenerkennung regelt Druck und Wasser je Zone. Kristallisieren und Polieren bleiben Aufgabe der Einscheibenmaschine – aber seltener, weil der Sand täglich weg ist.
Betrieb im Publikumsverkehr
Anders als Baumarkt oder Supermarkt hat ein Center kein reines Nachtfenster: Der Foodcourt braucht Reinigung nach dem Mittag, die Eingänge bei Regen laufend. Die Geräte fahren deshalb zwei Programme: nachts oder vor Öffnung mit voller Geschwindigkeit, tagsüber mit reduzierter Geschwindigkeit, Lichtleiste, Abstandsregelung. Alle von uns eingesetzten Geräte sind für den Betrieb zwischen Menschen ausgelegt und nach IEC 63327 geprüft; das LKH Graz meldet nach drei Jahren Roboterbetrieb in Krankenhausfluren null Kollisionen.
Die Rechnung für 15.000 m² Mall
7.500 m² roboterfähige Mallfläche zweimal täglich sind 15.000 m² Tagesleistung – mit Handmaschinen 27 Stunden, also vier Vollzeitkräfte in zwei Schichten, rund 16.000 € im Monat. Drei Scrub 50 und ein Scrub 40 schaffen das in zwei Schichten mit einem Roboterverantwortlichen je Schicht. Nach Raten (rund 3.000 €) und Betrieb bleiben etwa 9.000 € im Monat. Dazu kommt der Kehrroboter für die Parkdecks, der eine Kehrmaschine mit Fahrer ersetzt.
Grenzen
Rolltreppen, Treppen, Sanitärbereiche, Shops der Mieter, Außenflächen bei Frost. Der Foodcourt zur Stoßzeit ist für kein Gerät sinnvoll – dort gilt: Roboter nach dem Mittag, Personal während. Und die Reinigungsroboter sind keine Sicherheitskräfte; wer nachts unbeaufsichtigt fährt, braucht die Freigabe des Wachdienstes und einen Alarmweg bei Störungen.
Der Boden ist der Anfang. So geht es in Einkaufszentren weiter.
Wir bringen Robotik und KI ins Unternehmen – angefangen beim Boden. Wer die Fläche einmal kartiert hat, kann auf derselben Plattform transportieren, servieren und steuern.
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Schritt 1: Die Flotte
Scheuersaugroboter für Mall und Foodcourt, Kehrroboter für Parkdecks, Berichte in einem Dashboard für das Center-Management.
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Schritt 2: Der Besucher
Ein Serve oder Serve 10 als Info- und Werberoboter mit Display in der Mall – Wegweisung, Aktionen, Lieferung im Foodcourt.
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Schritt 3: Die Logistik
Anlieferung an Mieter über den Cargo 300 mit Aufzugsanbindung: vom Anlieferhof zur Ladenrückseite ohne Fahrer.
Für Einkaufszentren empfehlen wir: Scrub 50

Scrub 50
Der Scheuersaugroboter für mittlere bis große Hartbodenflächen – mit automatischer Wasserbefüllung, Entleerung und Ladung an der Station.

Scrub 40
4-in-1-Reinigung in einem Durchgang mit sofort trockenen Böden – für Flächen, die während des Betriebs gereinigt werden müssen.

Sweep Max
Mit 3D-LiDAR für Innen- und Außenbereiche – der Sweep für Objekte mit Außenflächen, Rampen und wechselnden Lichtverhältnissen.
Reinigungsroboter für Einkaufszentren in Ihrer Region.
Jede Regionalseite rechnet mit der Förderung vor Ort und nennt, wie schnell wir bei Ihnen sind.
Reinigungsroboter in Einkaufszentren
Können Reinigungsroboter tagsüber im Einkaufszentrum fahren?+
Ja. Die eingesetzten Geräte sind für den Betrieb zwischen Menschen gebaut und nach IEC 63327 geprüft. Tagsüber fahren sie langsamer, mit Lichtleiste und Abstandsregelung; die Hauptreinigung liegt vor Öffnung.
Wie reinigt ein Roboter polierten Naturstein in der Mall?+
Neutral, mit weichem Pad, wenig Wasser und sofortiger Absaugung. Sand wird vor der Bürste weggekehrt, damit er nicht in den Stein geschliffen wird. Kristallisieren und Polieren bleiben Handarbeit, aber seltener.
Wer betreibt die Roboter – das Center oder der Reinigungsdienstleister?+
Beides ist üblich. Oft kauft oder least das Center die Geräte und der Dienstleister betreibt sie; wir liefern Wartung, Ersatzgerät und Flottenbericht an beide.
Was kostet eine Roboterflotte für ein Einkaufszentrum?+
Drei Scrub 50 und ein Scrub 40 liegen bei rund 3.000 € Leasing im Monat und ersetzen rund 27 Stunden Handarbeit am Tag. Wir rechnen es mit Ihren Flächen und Frequenzen durch.
Böden, Schmutz und Verfahren in Einkaufszentren
- Naturstein: Marmor, Granit, KalksteinRepräsentativ und empfindlich: Kalkhaltige Steine vertragen keine Säure, polierte Flächen keinen Sand.
- Terrazzo und KunststeinZementgebundene Böden mit Steinkörnung: hart, aber kalkhaltig – Säure ist tabu.
- Fliesen und FeinsteinzeugHart, dicht, chemikalienfest – das Problem sind die Fugen.
- Sand, Splitt und GrobschmutzWas von draußen reinkommt: Schleifmittel auf jedem Boden, besonders im Winter.
- Reifenabrieb in Parkhäusern und HallenGummi, Öl, Straßenstaub und Salz: der schwarze Film, der Tiefgaragen dunkel macht.
- Normen und Zulassung: IEC 63327, CE, MaschinenverordnungWelche Norm für autonome Bodenreinigungsmaschinen gilt, was CE bedeutet und was sich am 20. Januar 2027 ändert.
Wir kartieren Ihr Objekt, richten ein und legen am Ende den Bericht auf den Tisch. Kein Kaufzwang.
Reinigungskonzepte Deutschland · Leipzig · Service in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle (Saale), Magdeburg, Erfurt, Zwickau