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ReinigungskonzepteDeutschland
Eignung Bgeeignet, mit EinschränkungenRobotik und KI für Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Reinigungsroboter in Klinik und Pflege: Flure jeden Tag, Nachweis im Hygieneplan.

Krankenhäuser reinigen Flure täglich, oft mehrfach, unter Hygieneplan und Personalmangel. Die Flure sind lang und gerade, der Betrieb läuft rund um die Uhr, und jeder Lauf muss dokumentiert sein. Das Universitätsklinikum Graz fährt seit 2023 Roboter mit null Kollisionen – wir zeigen, wie die Technik in Ihrem Haus arbeitet und wo sie aufhört.

Digitale Reinigungsprotokolle für die Hygienedokumentation.

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Kollisionen meldet das LKH Graz nach drei Jahren Roboterbetrieb in Krankenhausfluren

30 %

der Klinikfläche sind roboterfähig: Flure, Foyers, Wartezonen, Cafeteria – Patientenzimmer nicht

RKI

Fußböden werden gereinigt, desinfiziert nur in Risikobereichen – der Roboter fährt den Hygieneplan

Die Technik in Ihrer Branche

Was die Geräte in Kliniken und Pflegeeinrichtungen konkret tun – Darstellung für Darstellung.

Die Animationen stammen aus den technischen Unterlagen. Die Überschrift sagt, was die Funktion in Ihrem Objekt bewirkt; die Abschnitte darunter erklären die Technik in der Tiefe. Das Medium läuft beim Scrollen mit.

10
Erkennungskomponenten
LiDAR + 2 Kameras + 4 Linienlaser + 3 Ultraschall
Sensortypen
Menschenmengen
ausdrücklich im Einsatzprofil
  1. 1Reinigungskonzepte Scrub 40 · Darstellung 1 von 5
    10 Erkennungskomponenten

    Zwischen Betten, Rollstühlen und Besuchern: 10 Sensoren

    Klinikflure sind nie leer. LiDAR, duale Stereovision, vier Linienlaser und drei Ultraschallmodule erkennen Betten, Infusionsständer, Rollstühle und Menschen rundum. Das Gerät weicht aus, verlangsamt, wartet – und fährt mit Lichtleiste, damit jeder sieht, was es tut.

    Reinigungskonzepte Scrub 40: alle Darstellungen
  2. 2Reinigungskonzepte Scrub 40 · Darstellung 2 von 5
    sofort

    Sofort trocken: Sturzprävention auf dem Flur

    Ein nasser Flur ist in der Klinik ein Sturzrisiko für Patienten mit Gehhilfe. Der Scrub 40 saugt das Wasser direkt hinter der Bürste auf, der Boden ist beim Weiterfahren trocken. Keine Absperrung, kein Warnschild, kein Wartezeitfenster.

    Reinigungskonzepte Scrub 40: alle Darstellungen
  3. 3Reinigungskonzepte Scrub 40 · Darstellung 3 von 5

    Kehren und Scheuern in einem Lauf, mit dem Reiniger aus dem Hygieneplan

    Der Roboter fährt den Reiniger, den der Hygieneplan für Flurböden vorsieht – neutral oder alkalisch, kein Desinfektionsmittel. Dreifach-Bürstensystem mit Trocken-Nass-Trennung: Staub und Haare vorher gekehrt, dann nass gereinigt, dann trocken.

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  4. 4Reinigungskonzepte Cargo 300 · Darstellung 4 von 5
    Aufzug, Tor, Schleuse

    Dieselbe Plattform fährt Wäsche, Speisen und Material – über Etagen

    Der Cargo 300 wechselt per IoT-Anbindung Etagen, öffnet Schleusen und bringt 300 kg Wäsche, Speisewagen oder Apothekenkisten. Das LKH Graz betreibt Logistik-AMR seit 2025 im Versorgungstunnel – Reinigung war der Einstieg.

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  5. 5Reinigungskonzepte Butler · Darstellung 5 von 5
    150 l

    Diskrete Lieferung bis ans Zimmer: Medikamente, Laborproben, Bestellungen

    Der Butler fährt mit abschließbarer Kabine über mehrere Etagen und stellt bis zur Tür zu. Für Stationen heißt das: Laborproben und Medikamente ohne Botengang des Pflegepersonals.

    Reinigungskonzepte Butler: alle Darstellungen
Das Objekt verstehen

Böden, Schmutz, Zeitfenster, Rechnung – und die Grenzen.

Wir beraten in Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle (Saale), Magdeburg, Erfurt, Zwickau und im Umkreis von 150 km – mit Objektanalyse vor Ort und zehn Tagen Teststellung.

Die Klinik aus Sicht des Roboters

Ein Krankenhaus mit 400 Betten hat 30.000 bis 50.000 m² Bodenfläche, davon Flure, Foyers, Wartezonen und Cafeteria rund 30 %. Die Flure sind 2,4 bis 3,5 m breit, 60 bis 150 m lang, mit Linoleum, Kautschuk oder PVC belegt, oft mit Handläufen und Rammschutz an den Wänden. Patientenzimmer, OP-Bereiche, Intensivstationen, Isolierzimmer und Sanitärräume sind nicht roboterfähig – aus Hygiene-, Platz- und Datenschutzgründen. Pflegeheime haben ähnliche Flurstrukturen bei kleinerer Fläche; hier lohnt sich das Gerät ab etwa 1.500 m² Flur- und Gemeinschaftsfläche.

Das Reinigungsfenster ist eng: Frühe Morgenstunden vor der Visite, Nachmittag nach der Besuchszeit, Nacht auf Ambulanzfluren. Deshalb fährt der Roboter tagsüber zwischen Menschen – die Sensorik ist dafür ausgelegt, und das LKH Graz belegt es mit drei Jahren ohne Kollision.

Hygiene: Was der RKI-Rahmen vorgibt

Die Kommission für Krankenhaushygiene beim RKI unterscheidet: Fußböden in Allgemeinbereichen werden gereinigt, desinfizierende Reinigung ist für Risikobereiche und nach sichtbarer Kontamination vorgesehen. Der Roboter fährt deshalb neutrale oder alkalische Reiniger auf Fluren, Foyers und Wartezonen; desinfizierende Reinigung bleibt Handarbeit mit VAH-gelisteten Mitteln in den Bereichen, die der Hygieneplan benennt. Wichtig ist die Trennung: Kein Gerät fährt von Isolier- in Allgemeinbereiche; Zonen werden in der Karte gesperrt, Bürsten und Tanks sind je Zone getrennt oder werden aufbereitet.

Der Reinigungsnachweis ist in Kliniken Pflicht (Hygieneplan, KRINKO-Empfehlung, Begehungen des Gesundheitsamts). Der Roboter liefert ihn je Lauf mit Fläche, Zeit, Reiniger, ausgelassenen Bereichen – als Protokoll im Hygieneordner oder im QM-System.

Linoleum und Kautschuk richtig fahren

Linoleum verträgt keine stark alkalischen Reiniger (pH über 9) und kein stehendes Wasser, Kautschuk keine Lösemittel und keine Polituren. Der Roboter fährt neutral, mit wenig Wasser und sofortiger Absaugung, mit weichem Pad oder Walzenbürste. Beschichtete Linoleumböden brauchen ein- bis zweimal jährlich Grundreinigung und Neubeschichtung – seltener, wenn täglich gereinigt wird. Gummiabrieb von Bettenrädern und Rollstühlen erkennt die Fleckenerkennung als Striche und fährt sie nach.

Die Rechnung

Eine Klinik mit 12.000 m² roboterfähiger Flurfläche täglich: Handbetrieb 22 Stunden je Tag, rund 16.000 € im Monat. Vier Geräte in zwei Schichten schaffen die Fläche mit zwei Roboterverantwortlichen; nach Raten und Betrieb bleiben rund 9.000 € im Monat. Ein Pflegeheim mit 2.000 m² Flur- und Gemeinschaftsfläche: 3,6 Stunden täglich, 2.600 € im Monat; ein Scrub 40 spart nach Rate und Betrieb rund 1.500 €. Die Ersparnis wird in Kliniken selten in Stellen realisiert – sie wird in Patientennähe umgesetzt: Die Reinigungskräfte in Graz reinigen jetzt Zimmer und Sanitär, die Roboter die Flure.

Datenschutz, Betriebsrat, Patienten

Kameras auf Klinikfluren erfassen Patienten. Die von uns eingesetzten Geräte speichern keine Bilder, richten Kameras auf den Boden und lassen sich mit LiDAR-Priorität konfigurieren. Datenschutz-Folgenabschätzung, Betriebsvereinbarung und Information der Patienten (Aushang) gehören zum Projekt; wir liefern die Vorlagen. Der Betriebsrat oder die Mitarbeitervertretung wird vor der Teststellung eingebunden – in Graz war das der Schlüssel zur Akzeptanz, die Geräte tragen Namen und werden vom Personal als Kollegen behandelt.

Grenzen

Patientenzimmer, OP, Intensiv, Isolierbereiche, Sanitärräume, Treppen. Flure mit dauerhaft abgestellten Betten und Geräten verlieren Fläche. Etagenwechsel für Reinigungsroboter ist ohne Aufzugsanbindung Handarbeit – ein Gerät je Etage oder Umsetzen durch das Personal. Für Häuser unter 1.500 m² Flurfläche rechnen wir es ehrlich durch und raten oft ab.

Robotik und KI ins Unternehmen

Der Boden ist der Anfang. So geht es in Kliniken und Pflegeeinrichtungen weiter.

Wir bringen Robotik und KI ins Unternehmen – angefangen beim Boden. Wer die Fläche einmal kartiert hat, kann auf derselben Plattform transportieren, servieren und steuern.

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    Schritt 1: Die Flure

    Scrub 40 für Flure und Foyers, Bericht in den Hygieneplan, Reinigungskräfte in Zimmer und Sanitär.

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    Schritt 2: Die Logistik

    Cargo 300 für Wäsche, Speisen, Material mit Aufzugs- und Schleusenanbindung; Butler für Medikamente und Proben bis ans Zimmer.

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    Schritt 3: Die Station

    Serviceroboter für Getränke- und Essensausgabe in Cafeteria und Wartezonen. Weniger Botengänge, mehr Pflegezeit.

Regional

Reinigungsroboter für Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Ihrer Region.

Jede Regionalseite rechnet mit der Förderung vor Ort und nennt, wie schnell wir bei Ihnen sind.

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Häufige Fragen

Reinigungsroboter in Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Darf ein Reinigungsroboter in einem Krankenhaus fahren?+

Ja, auf Fluren, in Foyers, Wartezonen und der Cafeteria. Er fährt den Reiniger aus dem Hygieneplan, dokumentiert jeden Lauf und ist nach IEC 63327 für den Betrieb zwischen Menschen geprüft. OP, Intensiv, Isolierbereiche und Patientenzimmer bleiben Handarbeit.

Desinfiziert der Roboter den Boden?+

Nein, und das ist richtig so: Nach RKI-Empfehlung werden Fußböden in Allgemeinbereichen gereinigt, desinfizierend gereinigt nur in Risikobereichen. Diese bleiben beim Personal mit VAH-gelisteten Mitteln.

Wie geht der Roboter mit Patienten, Betten und Rollstühlen um?+

Zehn Sensoren erkennen Menschen und Hindernisse rundum; das Gerät weicht aus, verlangsamt oder wartet und fährt mit Lichtleiste. Das LKH Graz meldet nach drei Jahren null Kollisionen.

Was ist mit dem Datenschutz der Patienten?+

Kameras sind auf den Boden gerichtet, Bilder werden nicht gespeichert, Daten liegen in Frankfurt. Wir liefern Datenschutz-Folgenabschätzung, Betriebsvereinbarung und Aushang.

Lohnt sich ein Reinigungsroboter im Pflegeheim?+

Ab etwa 1.500 m² Flur- und Gemeinschaftsfläche mit täglicher Reinigung ja. Bei kleineren Häusern rechnen wir es ehrlich durch – oft ist die Antwort nein.

Zehn Tage im eigenen Objekt

Wir kartieren Ihr Objekt, richten ein und legen am Ende den Bericht auf den Tisch. Kein Kaufzwang.

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